127 – Markendehnung als Chance für Unternehmen – aber wie?

127 – Markendehnung als Chance für Unternehmen – aber wie?

Das DesignForum ON AIR:  Montag, 02.11.2020 um 19:30 Uhr online per ZOOM
 

Markendehnung als Chance für Unternehmen – aber wie?

Designerinnen und Designer treten im Gestaltungsprozess zunehmend als beratende Gestalter auf. Als solche fallen Ihnen neue Aufgabenfelder zu. Unter anderem bietet der strategische Teil in der Beratung spanende Herausforderungen.

Wie soll ein neues Produkt einer schon bestehenden Marke eingestuft, positioniert, vermarktet und gestaltet werden? Welche Auswirkungen hat die Gestaltung des neue Produkts auf die Marke selbst? Was ist Markendehnung und welche Möglichkeiten einer solchen Markendehnung gibt es? Wie weit darf man sich von der Stammmarke gestalterisch entfernen? Dies alles sind Fragen, die auf beratende Gestalter in Ihrem neuen Umfeld möglicherweise Zukommen und beantwortet werden wollen.

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Als einer der drei Autoren des Buches „Design Management | Zwischen Marken- & Produktsystemen“ befasst sich Benjamin Schilbach gerne mit der strategischen Komponente im Marken-Gestaltungsfeld. Heute ist er Inhaber des Studio SCHILBACH DesignThinkingProcess, wo neben Markenstrategie & „Storytelling“ der kreative Gestaltungsfokus auf den vier Kategorien Corporate Design, Product Design, Packaging Design und Interior Design liegt.

www.schilbach.studio

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Anmeldung:
Oder per E-Mail bei Albert Bartel – Stichwort „Anmeldung“
 
Die Zugangsdaten werden am Montag an die angemeldeten Teilnehmer verschickt.
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Bei unseren Zoom-Meetings gelten ein paar Regeln:
 
– nur mit Vor- und Nachnamen beitreten
– nur mit Video beitreten (aber zunächst mit stummem Mikro)
– Wer sein Video nicht freischaltet und keinen Klarnamen einträgt, fliegt raus
– Mitschnitte oder Screenshots sind nicht erlaubt
– Der Host schneidet evtl. nur den Vortrag mit
– eine Weitergabe der übermittelten Zugangsdaten ist nicht erlaubt
– seid nett in Ton und Wort

126. Kreative Einbandmaterialien

126. Kreative Einbandmaterialien

DesignForum ON AIR

Montag 05.10.2020 um 19.30 Uhr online per ZOOM126. 

Christian Cordier von Peyer Graphic stellt anhand vieler Beispiele hochwertige Covermaterialien für Bücher, Broschüren, Kataloge und Verpackungen sowie den Inspirationsfinder vor.

Christian Cordier ist Berater bei der Peyer Graphic AG, Lengnau/Schweiz, einem der Top-Anbieter, wenn es um Covermaterialien für Bücher, Broschüren, Imagedrucksachen, Kataloge und Verpackungen geht. Die Spezialisierung auf Einbandmaterialien für Drucksachen und Bücher aller Art erfordert Fingerspitzengefühl und Sinn für Ästhetik. Mit Hilfe verschiedener Tools können sich Interessierte inspirieren lassen, wie z. B. Musterboxen für Geschäftsberichte und Printprodukte aus dem Geschäftsalltag, der Web-Applikation „Inspirationsfinder“ oder dem Druckmusterordner – hier bietet Peyer Graphic seinen Kunden und allen Papier-Liebhabern zahlreiche Möglichkeiten zur Inspiration.

Muster-Mappe
Es besteht die Möglichkeit, sich eine Mappe mit Mustern zuschicken zu lassen – gegen eine Unkostenbeteiligung von 5,00 €.
Bitte beim das entsprechende Ticket auswählen oder „Anmeldung mit Muster“ angeben.

Anmeldung:
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124. Ideen im Gehen – mit Bertold Raschkowski

  • @ Albert Bartel
Montag, 6. Juli 2020 um 19:30 – diesmal am Aasee*

 

Das Gehen, früher auch Wandeln, diente insbesondere den Denkern in Gesprächen mit ausgewählten Zeitgenossen zur intellektuellen Befruchtung, gedanklichem Sparring und dem Lösen (von Problemen) im Gehen / in Bewegung: „Solvitur Ambulando“ wie man früher sagte. Diese Tradtion, dieses einfache und wirkungsvolle Wandeln, sollten wir uns wieder in Erinnerung rufen und in den Alltag zurückbringen.

Üben wir den Gang um den Kopf frei und die guten Ideen hineinzubekommen! Frischer Wind für die Hirnwindungen. Ideen im Gehen. Einfach und wirkungsvoll.

Treffpunkt an den Aasee-Terassen zwischen„ A2“ und dem „Segel-Club Münster“ ab 19:20 Uhr.
Pünktlicher Beginn um 19:30!
Anschließend saßen wir draußen im A2 ein Tisch. Das Wetter war zum Abend wieder klar und sonnig.

 

Die geltenden Maßnahmen wegen COVID-19 ist einzuhalten.

 

Ablauf

Kurze „Einführung“ von Bertold Raschkowski zu Ideen im Gehen.

Danach gehen wir um den Aasee, zu zweit, alleine, in kleinen Grüppchen. Wie es sich ergibt. Im eigenen Tempo. Mit eigenen Themen.

Strecke: knapp 5 km

Dauer: ca. 1:15 Std.
Insgesamt: ca. 1:30 Std.Anschließend kehren wir im Biergarten* ein, zum Austausch und Ausklang.

 

Bertold Raschkowski: Wirtschaftsstudium, Fach- und Führungskraft, Blogger, Speaker, Headhunter, Unternehmensberater, Trekking- und Tourguide, Reisender, Mentor, Zukunftsforscher, Moderator, Essentialist, Possenreisser. Gearbeitet hat er unter anderem mit (und für): Otto, arvato, RTL, Tengelmann, Marc O´Polo,  Philips.
www.raschkowski.org

 

123. Jens Müller: Zwischen den Kriegen – Deutsches Grafikdesign zwischen Mainstream und Avantgarde

123. Jens Müller: Zwischen den Kriegen – Deutsches Grafikdesign zwischen Mainstream und Avantgarde

  • Banner Jens Müller
    Banner Jens Müller
Das DesignForum ON AIR

Montag 08.06.2020 um 19.30 Uhr online per Zoom

Zum 100-jährigen Bestehen des BDG (Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner) erschien die Publikation „Avantgarde und Mainstream: 100 Jahre Kommunikationsdesign in Deutschland“ (av edition). 16 Autoren widmen sich dieser Designdisziplin und beleuchten die Anfänge der Gebrauchsgraphik zu Beginn des letzten Jahrhunderts bis zum UX-Design von heute.

Jens Müller ist Grafiker und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Kommunikationsdesigns, Mitinhaber des Düsseldorfer Designbüros vista und Lehrbeauftragter an der Hochschule Düsseldorf sowie der Fachhochschule Dortmund. In seinem Beitrag beleuchtet er die spannende Zeit nach dem ersten Weltkrieg, als sich ein neues Berufs- und Designverständnis zu entwickeln begann.

https://www.studiovista.de/studio

 

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122. Selda Soganci LIVE aus ihrem Atelier

122. Selda Soganci LIVE aus ihrem Atelier

Das DesignForum  ON TOUR und ON AIR

Montag 04.05.2020 um 19.30 Uhr online per Zoom

 
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Anmeldung:
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Die Zugangsdaten werden am Montag an die angemeldeten Teilnehmer verschickt.
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Wir sind per Zoom live in Selda Soganci’s Atelier eingeladen – Selda wird uns aus ihrem Illustratoren-Nähkästchen plaudern und uns ihre wunderbaren Arbeiten vorstellen und von ihrer Arbeit berichten. Wir haben das Handling mit Zoom bereits etwas geprobt und planen diesen Ablauf:
 
– Kurze Begrüßung und Erklärung des Ablaufs und der Regeln (siehe auch unten)
– Vortrag: Selda stellt sich uns zunächst vor und nimmt uns mit auf einem Rundgang durch ihr Atelier. Sie erklärt uns ihre Arbeitsweise, zeigt verschiedene Arbeiten sowie ihren kleinen Laden und ihren Arbeitsplatz. Dabei sind die Mikros der Teilnehmer ausgeschaltet. Fragen können per Chats gestellt werden und werden zwischendurch an Selda gestellt.
– Wenn Selda an ihrem Schreibtisch Platz nimmt, wechseln wir kurz vom Smartphone auf Laptop und Selda zeigt uns weitere Arbeiten und Projekte per Bildschirmfreigabe
– Bis hierhin wird der Vortrag aufgezeichnet.
– Anschließend wird der Mitschnitt beendet, die Mikros wieder angestellt und ihr könnt Fragen stellen oder Kommentare abgeben. Ab hier ist reger Austausch möglich.
 
Wir hoffen, dass es ein gelungenes und informatives Event wird.
 
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Als kleines Special probieren wir was aus:
DesignForum meets BDG
 
Kolleg*innen vom BDG-Feierabend kommen zu Besuch dazu! Online sind ja keine lokalen Begrenzungen gegeben. Und wir vom DesignForum unterstützen den BDG (BDG Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner e.V.) ebenso wie der BDG uns unterstützt. Zur Zeit wichtiger denn ja.
 
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Bei unseren Zoom-Meetings gelten ein paar Regeln:
 
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121. ON AIR Coronahilfen und Tools für Kreative

121. ON AIR Coronahilfen und Tools für Kreative

Da wegen der aktuellen Corona-Krise ein reales Treffen im Bunten Vogel nicht statt finden kann, veranstalten wir das nächste Event kurzerhand ON AIR mit Hilfe der Plattform „Zoom“.

Austausch über die aktuelle Lage aus. Wie stark sind Auftragsrückgänge bereits zu spüren? Hat jemand bereits Erfahrungen mit den staatlichen Hilfen? Wo gibt es Informationen? Usw…
Vorstellung von nützlichen Tools, die uns die Arbeit erleichtern. Albert Bartel stellt einige Apps und Plattformen vor. Aber auch ihr könnt eure Favoriten zeigen.

120. Janina Tripp:
The XPLR – „Georgien“

120. Janina Tripp: <br />The XPLR – „Georgien“

  • DesignForum Münster
Janina Tripp ist Designerin bei Heithoff & Companie in Münster und reist gerne. Ihre Reiserückblicke verarbeitet sie in „The XPLR“ (The Explorer) als eine Mischung aus Fotoalbum, Magazin, Reiseführer und Tagebuch. Dabei entstehen Fotostrecken und Collagen, Illustrationen, Kurzgeschichten, Gedichte und Sachtexte. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit – dafür aber ganz persönlich, frei und ehrlich. Der XPLR spiegelt im gleichen Maße ihre Liebe zum Reisen und zum Design/Gestalten wider. Titelthema der ersten Ausgabe ist die Reise nach Georgien (224 Seiten), 228 x 294 mm, gedruckt auf Munken Pure Rough.

119. Peter Dahmen:
Pop-Up! Durch Spezialisierung zum Erfolg

119. Peter Dahmen: <br />Pop-Up! Durch Spezialisierung zum Erfolg

Seit mehr als 30 Jahren entwirft der Dortmunder Designer Peter Dahmen leidenschaftlich Klappobjekte aus Papier und Karton – so genannte Pop-Ups. Lange Zeit haben nur wenige Menschen seine Arbeiten zu sehen bekommen. Das änderte sich, als er im Jahr 2010 einen Kurzfilm seiner Papierskulpturen im Internet veröffentlichte. Die Resonanz war überwältigend. Bis heute erzielte er alleine auf Youtube mehr als 24 Millionen Aufrufe. Seitdem erhält er Aufträge aus dem In- und Ausland. In seinem Vortrag berichtet der Designer und Papierkünstler davon, wie seine Spezialisierung auf ein eher seltenes Fachgebiet ihn bei Kunden aus aller Welt bekannt machte. In seinem kurzweiligen Vortrag präsentiert er einige seiner spektakulärsten Projekte. Er berichtet unter Anderem von der Entstehung einer internationalen Werbekampagne, für die er mehrere aufwendige Pop-Up-Skulpturen entworfen hat. Vom ersten Rohentwurf bis zum filmreifen Modell gewährt er einen Einblick in die Entstehung seiner klappbaren dreidimensionalen Papierkunstwerke.

Peter Dahmen, Jahrgang 1967, studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. Als Spezialist auf dem Gebiet des Paper-Engineerings erhält er Aufträge von Unternehmen aus aller Welt. Seine Pop-up-Designs reichen von kleinformatigen Verpackungskonzepten bis hin zu großformatigen Bühnenbildern. So kreierte er für den schwedischen Papierhersteller Iggesund die spektakuläre „Snowflake Card“, mit der sich mehr als 44’000 verschiedene Schneeflockenbilder darstellen lassen. Einige seiner exklusiven Pop-Up-Karten wurden zu Bestsellern im MoMA Store in New York. Für eine weltbekannte Marke entwickelte er eine Reihe von klappbaren Papierskulpturen, die in einer internationalen Werbekampagne präsentiert wurden. Neben Kundenaufträgen kreiert er in seinem Atelier auch künstlerische Pop-Up-Skulpturen.

peterdahmen.de

 

118. DesignWichteln 2020

118. DesignWichteln 2020

Das DesignForum wünscht ein Frohes Neues Jahr!

Wir starten ins elfte Jahr mit unserem traditionellen „DesignWichteln“:

Jede/r bringt ein Designstück mit, ob schön schrecklich oder schrecklich schön, Hauptsache verpackt.
Darüberhinaus können auch besondere Designobjekte mitgebracht und vorgestellt werden:
Bücher, Prospekte, Kalender, Leporellos…

117. Christian Heidemann:
Design Systeme

117. Christian Heidemann: <br />Design Systeme

Was sind Design Systeme? Drehen wir es um: Was sind Design Systeme nicht? Sie sind kein Styleguide, kein Brand Book, keine Pattern Library und auch kein Atomic Design. Sie sind viel mehr: Design Systeme sind “a single source of truth” mit allen Bestandteilen, die benötigt werden, um digitale Projekte zu konzipieren, gestalten und zu entwickeln.

Christian Heidemann ist freiberuflicher Creative Director in Hamburg für große, kleine, feine Agenturen, Marken und Unternehmen. Er konzipiert und gestaltet digitale Projekte für z.B. Bayer 04 Leverkusen, Bundesregierung, Deutsche Bahn, Mammut Sports Group, Mercedes-Benz, Montblanc, NIVEA oder RITTER SPORT.

Beim DesignForum zeigt er, was die Bestandteile eines Design Systems sind. Wie es entwickelt wird und vor allem: Wie es hilft, auch bei komplexen Projekten Design konsistent zu skalieren, dadurch eine gute Usability zu bewahren, schneller gestalten zu können und somit Nerven, Zeit und Geld zu sparen. Kurzum – wie ein Design System den Designprozess effizienter macht.

Links und Literatur zum Vortrag: christian-heidemann.de

116. Helen Stelthove:
Pretty Fly For a WiFi

116. Helen Stelthove: <br />Pretty Fly For a WiFi
  • DesignForum Münster

„Game of Phones“, „Endlich Urlaub“ oder „Atomkraft? Nein Danke“: Mit dem Handy werden WLAN-Anschlüsse in der Nähe sichtbar und verraten uns die Lieblingsserie, die aktuelle Stimmung oder die politische Einstellung des WLAN-Eigentümers. Helen Stelthove reiste durch 13 deutsche Städte und sammelte über 2400 dieser digitalen Aushängeschilder. 400 davon haben ihren Weg ins Buch gefunden und zeichnen ein spannendes Bild deutscher Gegenwartskultur und lassen uns über den Menschen als kurioses Wesen staunen.

Helen Stelthove: „Pretty fly for a wifi. Das unvollständige Wörterbuch der WLAN-Namen in Deutschland“, 496 S., Dudenverlag, 15 Euro.

Helen Stelthove erzählt bei uns über die Geschichte der Entstehung, wie sie zu dem Verlag gekommen ist, wie die Arbeit mit dem Verlag dann aussah und worum es in dem Buch eigentlich geht. Sie ist freischaffende Kommunikationsdesignerin in Münster und Berlin. Zuletzt war sie von 2011 bis 2016 als Senior Designerin bei Stan Hema, Agentur für Markenentwicklung, in Berlin angestellt und gestaltete u. a. den Markenauftritt für „100 Jahre Bauhaus“. Seit 2017 ist sie selbstständig und hat seit Oktober 2018 einen Lehrauftrag für Typografie an der FH Münster/Münster School of Design.

115. Philipp Foreman, Mark Bourichter:
Agenturen im Wandel

115. Philipp Foreman, Mark Bourichter: <br />Agenturen im Wandel
  • DesignForum Münster

Die Agenturlandschaft ist im Umbruch. Auch im Münsterland. husare steht seit über 30 Jahren für markenführende Kommunikation für nationale und internationale Kunden. Zum Leistungsspektrum der Emsdettener Kommunikationsagentur gehören neben Markenkommunikation auch Interne Kommunikation, Vertriebskommunikation, Public Relations und Social Media. Die münsteraner Digitalagentur onacy betreut seit mehr als 10 Jahren namhafte Unternehmen und Marken aus der Sportindustrie und dem Handel. onacy entwickelt kanalübergreifende, digitalen Strategien mit Fokus in der Realisierung von anspruchsvollen und individuellen E-Commerce-Lösungen sowie kreativen Online-Marketing-Kampagnen.

Jetzt bündeln die beiden Agenturen ihre Digitalkompetenz über eine strategische Partnerschaft. Zusammen bilden sie mit insgesamt über 70 Mitarbeitern einen der führenden Anbieter für digitale Kommunikations- und Absatzlösungen in der Region. Beim DesignForum erzählen Philipp Foreman, Geschäftsführer von onacy, und Mark Bourichter, Head of Digital bei husare, welche Vorteile und spannenden Möglichkeiten daraus für die Kunden und die beiden Agenturen entstehen, welche Herausforderungen bewältigt werden müssen und wo aus ihrer Sicht zukünftige Aufgabenfelder für Agenturen liegen.

Ergänzend wird Mark noch etwas über Popup Agency erzählen. Ein temporäres Agenturformat, quasi das A-Team für kurzfristige Einsätze. Hier ist Kreation mit Unternehmensberatung gepaart. Auch das ist ein ganz spannender Ansatz für Kunden.

114. 10 Jahre DesignForum Münster

114. 10 Jahre DesignForum Münster

Komm und feiere mit uns 10 Jahre DesignForum!

Als wir vor genau 10 Jahren mit dem ersten Halbjahresprogramm begannen, konnten wir noch nicht ahnen, dass das DesignForum heute, über 100 Veranstaltungen später, immer noch bestehen würde.

Vieles hat sich in diesen Jahren getan. Bei uns persönlich, aber auch in der Branche und in der Welt. Darüber wollen wir uns mit Dir in gemütlicher Runde austauschen und gemeinsam Ideen für die kommenden Veranstaltungen entwickeln.

113. Jakob Maser:
Trends in Branding und Identity – CXI-Rückblick

113. Jakob Maser: <br />Trends in Branding und Identity – CXI-Rückblick

Am 7. Juni fand in Bielefeld die 11. CXI statt. Die Besonderheit der inzwischen größten Corporate und Brand Identity Konferenz Europas ist, dass Auftraggeber und Designer gemeinsam auf der Bühne stehen – in diesem Jahr u.a. DHL/Strichpunkt, Sipgate/g31 und FC Bayern München/Interbrand.

Jakob war vor Ort im Ringlok-Schuppen und wird seine Eindrücke und Beobachtungen schildern um so ins Gespräch über aktuelle Trends und Entwicklungen im Corporate und Brand Design zu kommen. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.

112. Tim Rodenbröker und Patrik Hübner:
Generatives Design – zwei Perspektiven

112. Tim Rodenbröker und Patrik Hübner: <br />Generatives Design – zwei Perspektiven

Programmierkenntnisse gehören heute zu den wertvollsten Fähigkeiten – auch im Design. „Creative Coding“ verknüpft Kunst und experimentelle Software-Entwicklung. Open-Source-Werkzeuge wie Processing oder p5.js ermöglichen es heute, auch ohne Informatikstudium in die Gestaltung mit Algorithmen einzusteigen und faszinierende neue Möglichkeiten zu erschließen. In zwei Vorträgen werden Tim Rodenbröker und Patrik Hübner beim DesignForum das Thema „Generatives Design“ aus zwei Perspektiven heraus beleuchten. Zusammen werden die beiden sicher auch bei uns die Begeisterung für neue visuelle Welten wecken. Los geht’s!

Tim Rodenbröker macht an der Fachhochschule Dortmund mit in Processing erstellten Posterserien den Studierenden Lust aufs Coden und eröffnet einen spielerischen Weg zur Programmierung. Sein Vortrag stellt die – in der PAGE-Ausgabe 4/2019 umfangreich präsentierten – Arbeitsmethoden und -ergebnisse vor. Tim ist Designer und Developer. Er ist Gründer der Agentur „Der Digitale Raum“ in Paderborn und Lehrbeauftrager für generative Gestaltung an der Hochschule Rhein-Waal sowie an der Fachhochschule Dortmund.

www.timrodenbroeker.de
www.derdigitaleraum.de

Patrik Hübner erzählt neue und interaktive Geschichte im Raum zwischen Kunst und Design. Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von Generativen Designs für dynamische Marken und Unternehmensidentitäten bis zu künstlerischen Installationen. Neben Beispielen seiner kreativen Algorithmen wird Patrik auch die wirtschaftliche und unternehmerische Seite von Generativem Design betrachten. Patrik war bis 2017 Creative Director und strategischer Leiter einer Internetagentur mit 40 Mitarbeitern. Bereits mit 12 Jahren begann er zu programmieren. Mit 17 gründete er ein eigenes Gewerbe und erzielte erste Erfolge mit der Entwicklung von Apps. Heute fertigt er kreative Algorithmen für Kunst und Design. Er hat zahlreiche Vorträge über „Creative Coding“ an Hochschulen, auf Konferenzen und bei Agenturen und Unternehmen gehalten.

www.patrik-huebner.com

 

 

 

 

111. notamuse:
A New Perspective on Women Graphic Designers in Europe

111. notamuse: <br />A New Perspective on Women Graphic Designers in Europe

Ausgehend von dem Wunsch nach mehr weiblichen Vorbildern im Grafikdesign, haben die drei Design-Studentinnen Silva Baum, Claudia Scheer und Lea Sieverten mit »notamuse« ein Projekt gestartet, das die fehlende Sichtbarkeit von Grafikdesignerinnen in der Designöffentlichkeit kritisch beleuchtet.

Ausschlaggebend für die Initiierung des Projekts war die Enttäuschung über die Art und Qualität der Vorträge, wie sie an Hochschulen und auf Konferenzen gehalten werden. Endlose Portfolioshows von vor allem männlichen »Designgrößen«, die kaum über ihre tatsächliche Tätigkeit informieren sondern hauptsächlich der Selbstdarstellung zu dienen scheinen, sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme. Orientierung suchenden Studierenden wird so eine sehr einseitige Perspektive vermittelt, berufliche Vorbilder auszumachen fällt schwer. Das warf für die drei Designerinnen die Frage auf, wieso dieser Diskurs eigentlich so stark männlich dominiert ist und wie es um die vielen Frauen steht, die in der Designbranche arbeiten. Es rief außerdem den Wunsch nach mehr weiblichen Vorbildern hervor, an denen man sich, besonders in der Zeit nach dem Studium, orientieren könnte.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, führten die drei Studentinnen 22 Interviews mit Designerinnen sowie mit Soziologinnen, Genderforscherinnen und Netzwerk-Gründerinnen. Sie sprachen mit ihnen über Themen wie die neue Arbeitswelt und Frauen in »Männerberufen«, über die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gestalter_innen und Sexismus im Berufsalltag, über gestalterische Haltung, Arbeitsabläufe und persönliche Erfahrungen in der Designwelt.

Das Buch »notamuse – A New Perspective on Women Graphic Designers in Europe« erscheint im Juni im Schweizer Verlag niggli. Auf 416 Seiten werden außergewöhnliche Arbeiten von etwa 50 Designerinnen aus Europa präsentiert. Das Buch den öffentlichen Designdiskurs zu diversifizieren, indem es ein Gegengewicht zu all den Publikationen bildet, die ausschließlich oder vorrangig Männer vorstellen.

Silva Baum (1991) studierte Kommunikationsdesign an der FH Münster, der MSGSÜ Istanbul und der HAW Hamburg, wo sie 2017 ihren Master abschloss. Derzeit arbeitet sie als Ausstellungsdesignerin und entwickelt Wandgrafiken und -typografie, Interfaces und Editorial Designs sowie Werbemedien für Museen und andere kulturelle Einrichtungen.

Claudia Scheer (1988) absolvierte nach ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin ein Design-Studium an der TH Nürnberg (Bachelor) und an der HAW Hamburg (Master). Sie arbeitet als Teil des Design-Büros muskat als selbstständige Designerin in Berlin mit Fokus auf visuellen Identitäten, Verpackungen und Publikationen.

Lea Sievertsen (1990) studiert in der Klasse Grafik im Master bildende Künste an der HfbK Hamburg und arbeitet als freiberufliche Designerin. Zuvor studierte sie Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der HAW Hamburg. Neben ihrer gestalterischen Arbeit liegt ihr Schwerpunkt in der theoretischen Auseinandersetzung mit der Designpraxis.

»notamuse« ist das Ergebnis ihrer gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit von Grafikdesignerinnen im öffentlichen Designdiskurs.

www.notamuse.de
www.facebook.com/notamuse.de

110. Jonas Dinkhoff:
Buy this Shit! Die Rolle des Designers im Ästhetischen Kapitalismus

110. Jonas Dinkhoff: <br />Buy this Shit! Die Rolle des Designers im Ästhetischen Kapitalismus

Dinge sind die Sprechblasen unserer Gesellschaft. Aber diese Art zu kommunizieren ist ein ökologisches und soziales Desaster. Design ist der Motor unserer Konsumgesellschaft. Chance und Verantwortung, sich für eine Neuausrichtung einzusetzen. Design ist immer politisch. »Buy this shit!« reicht nicht! Designer müssen Position beziehen und sich neu erfinden! Kritik, Inspiration, Leitfaden, Tool – BUY THIS SHIT!

»Hört sich nach schwerer Kost an, doch der im Sex-Pistols-Look gehaltene Leitfaden ist nicht Marx’ ›Kapital‹. Im Gegenteil, ›Buy this Shit‹ liest sich sehr unterhaltsam, gleichsam nebenbei erhält man viele Informationen und wird eingeladen, sich selbst einmal Gedanken zum Kapitalismus und der eigenen Rolle als Konsument und Kreativer zu machen. […] Unsere Empfehlung lautet: Buy this Shit!« novum 04. 19

Jonas Dinkhoff wurde 1989 in München geboren. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print arbeitete er in den Bereichen Grafik und Marketing bei der Mediengruppe Main-Post (Tageszeitung in Würzburg) und schloss berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Medienfachwirt Print (IHK) ab. Von 2012 bis 2018 studierte Jonas Design (BA) und Information und Kommunikation (MA) an der Münster School of Design (FH Münster). Seit 2009 arbeitet er als selbstständiger Mediengestalter und Kommunikationsdesigner. Ebenfalls seit 2009 gibt es den Verlag der Ideen den er gemeinsam mit seinem Vater aufgebaut hat. 2017 haben sie mit WEEERD ihren Horizont erweitert und einen neuen Schwerpunkt auf Belletristik und Illustration gesetzt.

starkwind-design.de

www.verlagderideen.de

109. Helen Stelthove:
Das Erscheinungsbild für „100 Jahre Bauhaus“

109. Helen Stelthove: <br />Das Erscheinungsbild für „100 Jahre Bauhaus“

Das Bauhaus gilt als die einflußreichste Bildungsstätte für Architektur, Kunst und Design der Moderne. Bis heute ist die Kunstschule in seinen internationalen Ausprägungen der wirkungsvollste kulturelle Exportartikel des 20. Jahrhunderts aus Deutschland.

Für das 100-jährige Gründungsjubiläum im Jahr 2019 sollte eine visuelle Identität gestaltet werden, die den Blick auf das Bauhaus weitet und seine Aktualität unterstreicht. Sie musste international verständlich sein und Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft ansprechen. Das dynamische Logo ist offen und wandelbar, es fordert Nach- und Vordenken heraus.

Helen Stelthove gestaltete bei der Berliner Agentur Stan Hema den Jubiläums-Auftritt und betreute bis 2017 die Umsetzung. In ihrem Vortrag wird sie uns einen Einblick in die Briefing-Reise geben und in die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen des Auftraggebers, des Bauhaus Verbund 2019, einer Arbeitsgemeinschaft gleich mehrerer Bundesländer. Sie wird die Gestaltungsidee erläutern und die besonderen Herausforderungen der Umsetzung, die über einen langen Zeitraum von ganz unterschiedlichen Akteuren geleistet werden musste.

Helen Stelthove wurde in Münster geboren. Von 1991–2016 hat sie in Berlin und zwei Jahre davon in Dublin gelebt. Sie hat ein Diplom als Kommunikationsdesignerin, führt ihr eigenes Designstudio AND in Münster und unterrichtet seit WS 2018 Typografie an der MSD.

http://studio-and.de/

108. DesignForum vor Ort: cynapsis interactive – Augmented, Virtual und Mixed Reality

108. DesignForum vor Ort: cynapsis interactive –  Augmented, Virtual und Mixed Reality

Wir sind bei der Agentur cynapsis interactive eingeladen!

Die Agentur stellt sich vor und bietet einen Überblick über Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality. Im Vortrag soll es kurz um die Einordnung dieser drei Medien gehen. Danach länger um Augmented Reality (AR). Was ist dort möglich, welche Plattformen gibt es und was ändert sich bezüglich der UX, der Tools und der Prozesse bei Konzeption, Entwurf und Umsetzung von AR-Projekten im Marketing, erläutert Marcus Veigel, Geschäftsführer der cynapsis interactive GmbH.

cynapsis Interactive macht digitale Kampagnen, die Aufmerksamkeit und Wirkung schaffen. Immer im Mittelpunkt: Unternehmen und Marken mit digitalem Marketing weiter nach vorne bringen. Dafür verfügt die Agentur über ein starkes Portfolio und große Erfahrung im digitalen Marketing: vom Display- & Video Advertising für Mobile & Web über passgenaue Kampagnenwebsites bis hin zu Datenbanklösungen, die mit den CRM-Systemen der Kunden verbunden sind.

neuland? #cuttingedge!

Die digitale Welt ist komplex und wandelt sich ständig. Das gefällt cynapsis. Lifelong Learning und agiles Handeln ist Teil der DNA. Das Team ist offen für Neues, ohne jedem Trend nachzulaufen. Warum cynapsis das schafft? Weil die Agentur versucht, ohne festgezurrte Silos auszukommen, Türen offen zu halten und bei jedem Mitarbeiter die Neugierde über sein Fachgebiet hinaus zu fördern. Das Verständnis von einer digitalen Kreativagentur: Alle Cynapsen ziehen gemeinsam an einem Strang. Weil cynapsis glaubt, dass dadurch die besten Lösungen für digitale Kampagnen entstehen. Und das seit 1998.

cynapsis.de

107. PD Dr. Meinald Thielsch und Sarah Meeßen: Vertrauen in digitale Systeme

107. PD Dr. Meinald Thielsch und Sarah Meeßen: Vertrauen in digitale Systeme

In der Forschung zu Websites und anderen interaktiven System finden sich viele Veröffentlichungen zur Usability (Benutzerfreundlichkeit) und visuellen Ästhetik. Ebenfalls eine lange Tradition haben Arbeiten zur Wahrnehmung der Inhaltsqualität, zum Beispiel zu Facetten wie der Verständlichkeit oder Glaubwürdigkeit. Alle diese Aspekte können zu Vertrauen – oder auch Misstrauen – der Anwenderinnen und Anwender führen. In der jüngeren Forschung erweist sich Vertrauen als bedeutende Komponente für User Experience, Akzeptanz und Systemnutzung.

Doch was macht eigentlich Vertrauen in digitale Systeme aus? Welche System- und Informationseigenschaften führen zu Vertrauen oder Misstrauen? Welche praktischen Empfehlungen lassen sich aus den aktuellen Forschungsergebnissen ableiten? Unser Vortrag möchte Antworten auf derartige Fragen und Anregungen zu einer Diskussion bieten. Dabei werden wir ein theoretisches Modell zur Vertrauensbildung in der Nutzung interaktiver Systeme und aktuelle Ergebnisse aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Getrost vergessen“ (www.getrost-vergessen.de) vorstellen.

PD Dr. Meinald T. Thielsch ist Diplom-Psychologe und Akademischer Rat am Institut für Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zusätzlich war er als Lehrbeauftragter an den Universitäten Bonn und Fribourg (Schweiz) und an der Fachhochschule Münster tätig. Nebenberuflich engagiert er sich als Redner und wissenschaftlicher Berater (u.a. für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Questback GmbH, Team Meuter GmbH), ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. sowie im Advisory Board des Start-Ups Echometer. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen User Experience, angewandte Wirtschaftspsychologie, Forschungs-Praxis-Transfer sowie Evaluation und Online-Forschung. Viele seiner Arbeiten finden sich zum Download auf www.meinald.de.

Kontakt: thielsch@uni-muenster.de | https://twitter.com/MeinaldThielsch

M.Sc. Sarah Meeßen ist Psychologin (B.Sc. und M.Sc.) sowie Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Organisations- und Wirtschaftspsychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit Einflussfaktoren und Konsequenzen von Vertrauen in Management Informationssysteme sowie der konzeptuellen Klärung des Vertrauensbegriffs in der Technologienutzung. Nebenberuflich engagiert sie sich im Bereich Online-Befragungen, Datenanalyse und Assessment (u.a. für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung). Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Vertrauen in Technologie am Arbeitsplatz und Inter-Organisationale Soziale Netzwerke. Eine Liste von Publikationen findet sich auf www.uni-muenster.de/OWMS/.

Kontakt: sarah.meessen@uni-muenster.de

106. Design-Wichteln

106. Design-Wichteln

105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch:
Re-Form Future

105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch: <br />Re-Form Future

Zwischen Unsicherheit, Chancen und Perspektiven: Was bringt die Zukunft für Designer? Jetzt ist die Zeit, neu zu denken und neu zu handeln.

Der Designberuf ist einem tiefgreifenden Wandel unterworfen, was auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist. Der Begriff des Designs taucht heutzutage in unterschiedlichsten Ausprägungen auf: Nicht nur in der steigenden Anzahl an Designdisziplinen, bei denen selbst wir Designer nicht mehr durchblicken, sondern auch in unserem alltäglichen Leben, in dem alles Gestaltete mit »-design« verknüpft und deklariert wird. Durch diesen inflationären Gebrauch und den erhöhten Wettbewerb durch steigende Nachwuchszahlen verliert die Disziplin zunehmend an Wertigkeit, Exklusivität und auch Profilschärfe.

Das Grundverständnis von Design umfasst seit jeher die Entwicklung funktionsfähiger, wahrnehmungsorientierter Lösungen auf Basis real existierender Bedürfnisse, die durch unsere Umwelt gestellt und geformt werden. Welche neuen Chancen ergeben sich durch gesellschaftliche Zukunftstrends? Und wie werden sich die Rolle, die Kompetenzen und die Arbeit eines Designers verändern?

In ihrer Masterthesis haben sich Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch mit den Zukunftsperspektiven der Designdisziplin auseinandergesetzt und dabei die Onlineplattform ReForm Future entwickelt – eine Initiative, die sich mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Morgen auseinandersetzt und dabei die Relevanz von Design als Partner für die Lösung von Zukunftsfragen verdeutlicht.

Anna-Lena Rauch und Annika Schnippering haben im Juli 2018 mit „ReForm Future“ ihren Master – Information und Kommunikation an der msd – Münster School of Design absolviert.

Annika Schnippering arbeitet seit über 7 Jahren als Kommunikationsdesignerin mit Schwerpunkt in den Bereichen Branding, Corporate Communication und Interaction Design.

Anna-Lena Rauch arbeitet ebenfalls als Kommunikationsdesignerin mit Leidenschaft für ganzheitliche Konzepte. Als ehemalige wissenschaftliche Hilfskraft im CCI unter der Leitung von Prof. Gisela Grosse sammelte Sie umfangreiche Erfahrungen im Bereich Corporate Communication. Zuletzt übernahm Sie eine selbständige Tätigkeit als Artdirector für das »Y-Kompendium – Reporting« von Papyrus Deutschland.

104. Nicolai Schwarz:
Bitcoin, Blockchain und Co.

104. Nicolai Schwarz: <br />Bitcoin, Blockchain und Co.

Immer mehr Unternehmen entdecken die Blockchain für sich. Gerade erst hat IBM zum Beispiel »Food Trust« vorgestellt, ein Blockchain-gestütztes System, um den Transport von Lebensmittel zu verfolgen. Aber was genau ist eine Blockchain eigentlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie hängt das mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen zusammen?

Unter den Kryptowährungen ist Bitcoin sicher die bekannteste. Daneben hört man auch manchmal von Währungen wie Litecoin, Ethereum, Ripple XRP oder Stellar. Tatsächlich sind mittlerweile über 4.500 Kryptowährungen im Einsatz. Ungefähr 1.000 davon erreichen einen täglichen Handelsumsatz von über 10.000 US-Dollar. Bei all dem Hype ist es kein Wunder, dass auch die Hamburger CDU darüber nachdenkt, eine eigene Währung einzuführen, den Hamburgcoin. Schließlich haben auch Städte wie Berkeley und Seoul bereits eine eigene lokale Digitalwährung.

Die Kryptowährungen basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Die technische Basis und die vielen verschiedenen Systeme machen es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Der Vortrag erklärt die wichtigsten Begriffe, zeigt die Vor- und Nachteile und erzählt ein paar Geschichten aus der Welt der Kryptowährungen.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei schreibt er für verschiedene Computer- und Web-Magazine. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Leider hat er es um 2010 herum verpasst, in Bitcoins zu investieren und Millionär zu werden.

 

103. Mario Gorniok-Lindenstruth:
Motion Design

103. Mario Gorniok-Lindenstruth: <br />Motion Design

Das Berufsbild des Kommunikationsdesigners wandelt sich, Bewegtbild wird in digitalen Kanälen immer wichtiger und ermöglicht es uns, den Aufgaben- und damit auch Auftragsbereich zu erweitern. Auf den ersten Blick ist es ein komplexes, neues Feld, was sich hier auftut. Eine Einführung in den Produktionsprozess soll helfen, Hemmungen ab- und Kompetenz aufzubauen. Im speziellen soll es hier um animiertes Bewegtbild gehen (Motion Graphics oder auch Motion Design). Auch wenn man als One-(Wo)man-Show vielleicht nicht alle Produktionsschritte anbieten kann, ist es umso wichtiger darüber Kenntnis zu haben und entsprechend beraten zu können. Da diese Prozesse schnell komplex werden und späte Änderungen zu erheblichen Mehraufwand führen können, ist es essentiell einen klaren Produktionsplan aufzustellen, der mit einem potentiellen Kunden besprochen werden kann.

Mario Gorniok-Lindenstruth ist Geschäftsführer & Kreativdirektor der Keenly GmbH, Berlin, Mitglied des Präsidiums und Referent für Motion Design beim Berufsverband der Kommunikationsdesigner e.V. sowie Lehrbeauftragter für Motion Design an verschiedenen Hochschulen. Er hat zahlreiche Awards mit Agenturen oder als Regisseur gewonnen (u.a. Lead Award, Cannes Cyber Lions).

https://www.mario-gorniok.de/
https://www.keenly.de/

102. Christian Büning: Kalkulieren mit dem BASE-Modell

102. Christian Büning: Kalkulieren mit dem BASE-Modell

Christian Büning ist vielen nicht nur als mehrfach ausgezeichneter Informationsgestalter, Mitorganisator des DesignForums, ehemaliger Präsident des BDG oder Vizepräsident des Deutschen Designtag sondern auch als Autor von Büchern wie den „Business Basics“, als Kolumnist der PAGE oder durch seinen Vortrag „Ich weiß nicht – 50 Euro?“ bekannt. Seit letztem Jahr lebt Christian in Oberwesel im Mittelrheintal, wo er neben seinem Designbüro und dem Werkstoff-Verlag noch eine Ferienwohnung betreibt und seine 1.000 Quadratmeter Garten pflegt.

Kalkulieren mit dem BASE-Modell

Bei uns erzählt er, wie man seine Kalkulation auf gesunde Beine stellt und warum man als Designer abseits der großen Städte sehr gut aufgehoben sein kann.

www.buero-buening.de