113. Jakob Maser:
Trends in Branding und Identity – CXI-Rückblick

113. Jakob Maser: <br />Trends in Branding und Identity – CXI-Rückblick

Am 7. Juni fand in Bielefeld die 11. CXI statt. Die Besonderheit der inzwischen größten Corporate und Brand Identity Konferenz Europas ist, dass Auftraggeber und Designer gemeinsam auf der Bühne stehen – in diesem Jahr u.a. DHL/Strichpunkt, Sipgate/g31 und FC Bayern München/Interbrand.

Jakob war vor Ort im Ringlok-Schuppen und wird seine Eindrücke und Beobachtungen schildern um so ins Gespräch über aktuelle Trends und Entwicklungen im Corporate und Brand Design zu kommen. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.

112. Tim Rodenbröker und Patrik Hübner:
Generatives Design – zwei Perspektiven

112. Tim Rodenbröker und Patrik Hübner: <br />Generatives Design – zwei Perspektiven

Programmierkenntnisse gehören heute zu den wertvollsten Fähigkeiten – auch im Design. „Creative Coding“ verknüpft Kunst und experimentelle Software-Entwicklung. Open-Source-Werkzeuge wie Processing oder p5.js ermöglichen es heute, auch ohne Informatikstudium in die Gestaltung mit Algorithmen einzusteigen und faszinierende neue Möglichkeiten zu erschließen. In zwei Vorträgen werden Tim Rodenbröker und Patrik Hübner beim DesignForum das Thema „Generatives Design“ aus zwei Perspektiven heraus beleuchten. Zusammen werden die beiden sicher auch bei uns die Begeisterung für neue visuelle Welten wecken. Los geht’s!

Tim Rodenbröker macht an der Fachhochschule Dortmund mit in Processing erstellten Posterserien den Studierenden Lust aufs Coden und eröffnet einen spielerischen Weg zur Programmierung. Sein Vortrag stellt die – in der PAGE-Ausgabe 4/2019 umfangreich präsentierten – Arbeitsmethoden und -ergebnisse vor. Tim ist Designer und Developer. Er ist Gründer der Agentur „Der Digitale Raum“ in Paderborn und Lehrbeauftrager für generative Gestaltung an der Hochschule Rhein-Waal sowie an der Fachhochschule Dortmund.

www.timrodenbroeker.de
www.derdigitaleraum.de

Patrik Hübner erzählt neue und interaktive Geschichte im Raum zwischen Kunst und Design. Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von Generativen Designs für dynamische Marken und Unternehmensidentitäten bis zu künstlerischen Installationen. Neben Beispielen seiner kreativen Algorithmen wird Patrik auch die wirtschaftliche und unternehmerische Seite von Generativem Design betrachten. Patrik war bis 2017 Creative Director und strategischer Leiter einer Internetagentur mit 40 Mitarbeitern. Bereits mit 12 Jahren begann er zu programmieren. Mit 17 gründete er ein eigenes Gewerbe und erzielte erste Erfolge mit der Entwicklung von Apps. Heute fertigt er kreative Algorithmen für Kunst und Design. Er hat zahlreiche Vorträge über „Creative Coding“ an Hochschulen, auf Konferenzen und bei Agenturen und Unternehmen gehalten.

www.patrik-huebner.com

 

 

 

 

108. DesignForum vor Ort: cynapsis interactive – Augmented, Virtual und Mixed Reality

108. DesignForum vor Ort: cynapsis interactive –  Augmented, Virtual und Mixed Reality

Wir sind bei der Agentur cynapsis interactive eingeladen!

Die Agentur stellt sich vor und bietet einen Überblick über Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality. Im Vortrag soll es kurz um die Einordnung dieser drei Medien gehen. Danach länger um Augmented Reality (AR). Was ist dort möglich, welche Plattformen gibt es und was ändert sich bezüglich der UX, der Tools und der Prozesse bei Konzeption, Entwurf und Umsetzung von AR-Projekten im Marketing, erläutert Marcus Veigel, Geschäftsführer der cynapsis interactive GmbH.

cynapsis Interactive macht digitale Kampagnen, die Aufmerksamkeit und Wirkung schaffen. Immer im Mittelpunkt: Unternehmen und Marken mit digitalem Marketing weiter nach vorne bringen. Dafür verfügt die Agentur über ein starkes Portfolio und große Erfahrung im digitalen Marketing: vom Display- & Video Advertising für Mobile & Web über passgenaue Kampagnenwebsites bis hin zu Datenbanklösungen, die mit den CRM-Systemen der Kunden verbunden sind.

neuland? #cuttingedge!

Die digitale Welt ist komplex und wandelt sich ständig. Das gefällt cynapsis. Lifelong Learning und agiles Handeln ist Teil der DNA. Das Team ist offen für Neues, ohne jedem Trend nachzulaufen. Warum cynapsis das schafft? Weil die Agentur versucht, ohne festgezurrte Silos auszukommen, Türen offen zu halten und bei jedem Mitarbeiter die Neugierde über sein Fachgebiet hinaus zu fördern. Das Verständnis von einer digitalen Kreativagentur: Alle Cynapsen ziehen gemeinsam an einem Strang. Weil cynapsis glaubt, dass dadurch die besten Lösungen für digitale Kampagnen entstehen. Und das seit 1998.

cynapsis.de

105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch:
Re-Form Future

105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch: <br />Re-Form Future

Zwischen Unsicherheit, Chancen und Perspektiven: Was bringt die Zukunft für Designer? Jetzt ist die Zeit, neu zu denken und neu zu handeln.

Der Designberuf ist einem tiefgreifenden Wandel unterworfen, was auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist. Der Begriff des Designs taucht heutzutage in unterschiedlichsten Ausprägungen auf: Nicht nur in der steigenden Anzahl an Designdisziplinen, bei denen selbst wir Designer nicht mehr durchblicken, sondern auch in unserem alltäglichen Leben, in dem alles Gestaltete mit »-design« verknüpft und deklariert wird. Durch diesen inflationären Gebrauch und den erhöhten Wettbewerb durch steigende Nachwuchszahlen verliert die Disziplin zunehmend an Wertigkeit, Exklusivität und auch Profilschärfe.

Das Grundverständnis von Design umfasst seit jeher die Entwicklung funktionsfähiger, wahrnehmungsorientierter Lösungen auf Basis real existierender Bedürfnisse, die durch unsere Umwelt gestellt und geformt werden. Welche neuen Chancen ergeben sich durch gesellschaftliche Zukunftstrends? Und wie werden sich die Rolle, die Kompetenzen und die Arbeit eines Designers verändern?

In ihrer Masterthesis haben sich Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch mit den Zukunftsperspektiven der Designdisziplin auseinandergesetzt und dabei die Onlineplattform ReForm Future entwickelt – eine Initiative, die sich mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Morgen auseinandersetzt und dabei die Relevanz von Design als Partner für die Lösung von Zukunftsfragen verdeutlicht.

Anna-Lena Rauch und Annika Schnippering haben im Juli 2018 mit „ReForm Future“ ihren Master – Information und Kommunikation an der msd – Münster School of Design absolviert.

Annika Schnippering arbeitet seit über 7 Jahren als Kommunikationsdesignerin mit Schwerpunkt in den Bereichen Branding, Corporate Communication und Interaction Design.

Anna-Lena Rauch arbeitet ebenfalls als Kommunikationsdesignerin mit Leidenschaft für ganzheitliche Konzepte. Als ehemalige wissenschaftliche Hilfskraft im CCI unter der Leitung von Prof. Gisela Grosse sammelte Sie umfangreiche Erfahrungen im Bereich Corporate Communication. Zuletzt übernahm Sie eine selbständige Tätigkeit als Artdirector für das »Y-Kompendium – Reporting« von Papyrus Deutschland.

104. Nicolai Schwarz:
Bitcoin, Blockchain und Co.

104. Nicolai Schwarz: <br />Bitcoin, Blockchain und Co.

Immer mehr Unternehmen entdecken die Blockchain für sich. Gerade erst hat IBM zum Beispiel »Food Trust« vorgestellt, ein Blockchain-gestütztes System, um den Transport von Lebensmittel zu verfolgen. Aber was genau ist eine Blockchain eigentlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie hängt das mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen zusammen?

Unter den Kryptowährungen ist Bitcoin sicher die bekannteste. Daneben hört man auch manchmal von Währungen wie Litecoin, Ethereum, Ripple XRP oder Stellar. Tatsächlich sind mittlerweile über 4.500 Kryptowährungen im Einsatz. Ungefähr 1.000 davon erreichen einen täglichen Handelsumsatz von über 10.000 US-Dollar. Bei all dem Hype ist es kein Wunder, dass auch die Hamburger CDU darüber nachdenkt, eine eigene Währung einzuführen, den Hamburgcoin. Schließlich haben auch Städte wie Berkeley und Seoul bereits eine eigene lokale Digitalwährung.

Die Kryptowährungen basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Die technische Basis und die vielen verschiedenen Systeme machen es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Der Vortrag erklärt die wichtigsten Begriffe, zeigt die Vor- und Nachteile und erzählt ein paar Geschichten aus der Welt der Kryptowährungen.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei schreibt er für verschiedene Computer- und Web-Magazine. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Leider hat er es um 2010 herum verpasst, in Bitcoins zu investieren und Millionär zu werden.

 

100. Nadja Kothe:
Zukunft des Design(-Berufs)

100. Nadja Kothe: <br />Zukunft des Design(-Berufs)

Zum kleinen Zwischenjubiläum haben wir Nadja Kothe eingeladen. Sie hielt den allerersten Vortrag und auch den zu unserem 5jährigen Jubiläum. Sie widmet sich diesmal der spannenden Frage nach der „Zukunft des Design: Berufung Beruf, Berufsbild“. Die Frage beschäftigt sicherlich viele und verspricht eine interessante Diskussion.

„Zukunft des Designs: Berufung Beruf, Berufsbild“

Der Beruf des Designers ist für viele ein Traum. Wir wollen eine bessere Welt für die Zukunft erschaffen. Dass dabei oft das Herz eine größere Rolle spielt als das Geld verdienen, wird für einige zum Problem. Designer und ihre Arbeiten werden schlecht bezahlt, viele leben am Rand des Existenzminimums. Nadja Kothe begibt sich in ihrem Vortrag auf die Suche, warum das so ist und wie sich das Berufsbild in Zukunft verändern könnte, damit der Beruf nicht nur liebens- sondern auch lebenswert ist.

Nadja Kothe ist Typografin und Designerin visuelle Kommunikation (MA). Sie durchwanderte in ihrem Berufsleben die Schritte von der angestellten Gestalterin zur selbstständigen Designerin und arbeitet mittlerweile als Beraterin für Gestaltung von Prozessen und Kommunikation mit dem Schwerpunkt „Nutzerzentriertes Design“ Sie berät Firmen und Institutionen und war 2017 bei den G20-Konferenzen zum Thema „Zukunft Digitalisierung“ für Deutschland beratend dabei. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach national und international ausgezeichnet. Nadja Kothe ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Marl.

http://www.nadja-kothe.de

99. Studio Egotrips:
Not est. since 2004

99. Studio Egotrips: <br />Not est. since 2004

99 Vorträge but this ain’t one: Studio Egotrips droppen Street Knowlegde und stellen ein paar ihrer Sneaker-Projekte vor:

Viele Liter Schweiß und Tränen wurden an dieser Stelle vergossen, unzählige Texte immer wieder gekürzt, geändert und verworfen. Und es schien doch zu Beginn so einfach: Formulierung eines eloquenten und gewitzten Textes, um diesen „Kosmos“, genannt Egotrips, und seine beiden Gesellschafter, Ami und Erol, zu beschreiben.

Dazu bitte im hübschen Licht darstellen und als Sahnehaube auch Werbung für sie und ihre Expertise machen. Aber egal wie man es dreht, wendet, von allen Seiten betrachtet und dazu unendliches Bla-Bla notiert: Am Ende des Tages lässt sich die Essenz des Teams und ihrem Netzwerk an Geeks und Gleichgesinnten auf zwei Wörter destillieren:

STILL HUNGRY!

Studio Egotrips versteht sich als Full-Service Agentur, die seit 2004 Strategien, Gestaltungen & Produktionen über alle Disziplinen hinweg kreiert. Ihre Wurzeln liegen in der Hip-Hop-, Sneaker- und Streetwearszene.

Ihre hauseigenen Projekte, wie das Streetwear-Label Egotrips Empire, das Sneakerart Projekt Need More und die KünstlerInnenvertretung Mami Knows, machen ihre Arbeit genauso aus, wie der ewige Leitgedanke:

YOU DON’T HAVE TO FUCK PEOPLE OVER TO SURVIVE.

www.egotrips.de

98. takk:
Gestaltung und Risografie

98. takk: <br />Gestaltung und Risografie

 

Hendrik und Julian Klein sind takk, ein Studio für Grafikdesign, Risographie und Letterpress in Münster. Sie haben auch unser aktuelles Programm gedruckt, aber auch das Comic-Buch „Wunderfitz“, das letztes Jahr beim DesignForum Münster ebenfalls vorgestellt wurde.

Risographie ist ein Schablonendruckverfahren nach Art der Siebdrucktechnik. 1986 brachte die japanische Firma RISO Kagaku Corporation den ersten Risograph (kurz Riso) auf den Markt. Damals vorwiegend als günstige und schnelle Vervielfältigung für Schulen und Behörden eingesetzt, entwickelte sich die Risographie mehr und mehr zur beliebten Drucktechnik für spezialisierte Verlage, Designer, Künstler und Illustratoren.

Risographie zeichnet sich dadurch aus, dass die Farbe ohne Anwendung von Chemikalien und Hitze auf das Papier gebracht wird. Der ökologische Vorteil wird von günstigen Verbrauchskosten begleitet. Die Riso-Farbpalette besteht aus rund 20 Standardfarben. Es sind Klassiker, wie Schwarz und Rot, aber auch Fluo-Pink und Fluo-Orange

https://www.instagram.com/takkdesign/

Quasi als Vorgruppe stellen die frisch examinierten Designer Rike Neuhoff und Konstantin Schulze ihre Bachelor-Arbeit vor: Das »Inner«-Magazin wurde ebenfalls mit einem Risographen gedruckt.

97. MSD parcours – Abschlussarbeiten vom FB Design

97. MSD parcours – Abschlussarbeiten vom FB Design

Wie im letzten Jahr haben wir wieder Absolventen des Fachbereichs Design eingeladen, uns ihre Abschlussarbeiten zu präsentieren. Auch wenn nicht alle, deren Arbeiten interessant waren, zusagen konnten, so haben wir einen feinen Querschnitt aus vielen Bereichen: Kommunikationsdesign, Produktdesign und Illustration. Ihr könnt also gespannt sein!

91. Nicolai Schwarz:
Kreative Intelligenz

91. Nicolai Schwarz: <br />Kreative Intelligenz

Künstliche Intelligenzen können immer mehr, immer schneller und immer besser. Deshalb werden sie über kurz oder lang auch jede Menge Jobs übernehmen.

Schon 2013 haben Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne an der Universität Oxford die Studie »The future of employment: How susceptible are jobs to computerisation?« veröffentlicht. Darin untersuchen sie die Auswirkung der Computerisierung auf 702 Berufsbilder des US-Arbeitsmarktes. Sie kommen zu dem Schluss, dass 47 Prozent dieser Berufe bedroht sind. Das ist für verschiedene Berufe leicht vorstellbar. Wenn etwa Taxi- und Lastwagenfahrer durch selbstfahrende Kraftfahrzeuge ersetzt werden. In anderen Branchen könnten Chatbots Berater und Call-Center-Mitarbeiter ablösen.

Innerhalb der Kreativ- und Medienbranche mögen wir uns im direkten Vergleich noch sicher fühlen. Wie sollen uns unemotionale Computerprogramme auch das Wasser reichen können, wenn es darum geht, Artikel zu schreiben, Musik zu komponieren oder Logos und Websites zu gestalten? Ganz so sicher sind unsere Jobs dann aber doch nicht.

Denn künstliche Intelligenzen werden bereits in kreativen Bereichen eingesetzt – und das schon seit Jahrzehnten. In vielen Fällen sind die Ergebnisse eher zum Schmunzeln, in einzelnen Projekten aber erschreckend gut. So gut, dass Menschen manchmal nicht unterscheiden können, ob ein Musikstück oder ein Gedicht nun von einem Computer oder einem anderen Menschen erschaffen wurde.

Der Themenabend zeigt viele unterschiedliche Beispiele von Werken, die künstliche Intelligenzen im Kreativbereich geschaffen haben.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei ist er Projektleiter und Redakteur beim (Web-)Fachmagazin Screenguide. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Er hätte nichts dagegen, wenn irgendwann einmal künstliche Intelligenzen einen Großteil seiner Arbeit übernehmen. In dieser Hoffnung hat er auch als Founding Member »The Grid« unterstützt, eine künstliche Intelligenz, die Websites baut.

textformer.de

Kommentierte Folien des Vortrags zum Nachlesen: http://textformer.de/slides/2017/08/ki/

 

84. Papiere und Veredelungen + Design-Wichteln

84. Papiere und Veredelungen + Design-Wichteln

Albert Bartel hat einige Drucksachen mit tollen Papieren und schönen Veredelungen von der Creative Paper Conference mitgebracht. Außergewöhnliche Papiermuster und Veredelungen laden zum Begutachten und Anfassen ein.

Mit Verlosung: Eine schöne Musterbox von Wolf-Manufaktur mit vielen Veredelungen von A bis Z wird unter allen Teilnehmern verlost!

Design-Wichteln: Außerdem bringt jeder Teilnehmer ein Wichtelgeschenk mit – es muss nicht neu sein, es sollte nur verpackt sein und einen Bezug zu unserem Beruf haben.

78. Björn Hartl:
LetterWish – Arbeiten im Museum

78. Björn Hartl: <br />LetterWish – Arbeiten im Museum

Arbeiten im Museum. Die spontane Beschreibung eine Kunden beim Besuch in der Letterwish Druckwerkstatt bringt es durchaus auf den Punkt, denn die feinen Produkte werden auf historischen Druckpressen aus den 50er und 60er Jahren produziert. Doch das bedeutet nicht, dass wir vom alten Eisen sind: wir verbinden die Technik der vergangenen Tage mit modernem Design, entwickeln ausgeklügelte Produkte auf aussagekräftigen Materialien. Wir besuchen Björn Hartl und seine Druckerei „Letterwish“ vor Ort an seinem neuen Standort in Münster-Häger. Er wird uns seine historischen Druckpressen vorführen und einige tolle Drucksachen zeigen. Außerdem schmeißt er den Grill an, es gibt ein paar Würste und Getränke.

Björn Hartl verbindet die Technik der vergangenen Tage mit modernem Design und entwickelt ausgeklügelte Produkte auf aussagekräftigen Materialien.

www.letterwish.de

76. Florian Pfeffer:
To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

76. Florian Pfeffer: <br />To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

In seinem Buch beschreibt Florian Pfeffer anhand von Alltagsphänomenen und konkreten Beispielen die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt. Gestalter fordern heute bestehende Strukturen heraus, sie suchen neue Antworten und überschreiten die Grenzen der Disziplin. Mit oder ohne Auftrag »adoptieren« sie Themen, die relevant sind und geben dem Design damit gesellschaftlich eine neue Bedeutung. Florian Pfeffer präsentiert und analysiert 99 richtungweisende Beispiele dieses neuen Designverständnisses. Er destilliert daraus Meta-Themen. Und gibt Ihnen einen Kompass an die Hand, mit dessen Hilfe Sie neues Terrain erschließen und Ihre Rolle als Designer vielleicht neu definieren werden! »If the future is a perspective we should start designing it now.« Adrian Frutiger

Florian Pfeffer ist Gestalter, Autor, Kurator und Hochschullehrer. Er ist Gründer des Designbüros one/one in Berlin, Bremen und Amsterdam.

www.oneone-studio.com/

 

65. Marcus Veigel:
Display Advertising – Mit Bildern werben. Auch im Netz.

65. Marcus Veigel: <br />Display Advertising – Mit Bildern werben. Auch im Netz.

Der erste Banner von AT&T bei hotwired.com hatte eine traumhafte Klickrate: 44%. Seine modernen Verwandten, das sogenannte AdBundle, kommen trotz ausgefuchster Technik fast nie über die 1% Hürde. Die sogenannte Banner-Blindness wirkt mittlerweile besser als Spam-Filter. Wo die Reise hingehen könnte, warum es überhaupt noch Online-Banner gibt, welche Banner und digitale Techniken doch wirken könnten und warum Mobile Advertising noch neulandiger ist, versucht der Vortrag anzureißen – Diskussion erwünscht.

Marcus Veigel wurde 1964 in Baden-Württemberg geboren. 199X hat er sein Studium am FB Design der FH Münster abgeschlossen. Während des Studiums erste Arbeiten als freier Grafiker für Verlage. Danach gründete er mehre Internet-Unternehmen, unter anderem die cynapsis Kommunikationsagentur GmbH, für die er als geschäftsführender Gesellschafter für die Betreuung von regionalen und nationale Kunden, Startups, Energieversorger und Internetportale wie brigitte.de und gala.de verantwortlich war. Nach Ausgründung der Digitale Kreativagentur cynapsis interactive GmbH 2009 ist er dort als Geschäftsführer tätig und verantwortet den Bereich Konzeption. cynapsis interactive entwickelt unter dem Motto „Creating Attention“ für Marken aus der DACH-Region sowie für Mediaagenturen Display-Ad-Kampagnen und für führende Online-Vermarkter neue Werbe-Formate im Display-Ad- und Bewegtbild-Bereich. Marcus Veigel ist zeitweise als Dozent am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster tätig und hält in verschiedenen Foren Vorträge zu Themen des Digital Marketing.

www.cynapsis.de

59. Georg Obermayer:
Agiles Publishing

59. Georg Obermayer:<br />Agiles Publishing

Unsere Zeit schreit nach Veränderung: Nach wie vor arbeiten wir in der Entwicklung von Kommunikationsprodukten mit linearen Prozessen. Dabei passen diese nur wenig zum Verhalten heutiger Medien und zur extremen Marktdynamik. Es ist Zeit etwas tun! Wir brauchen andere Arbeitsweisen, um die Dynamik um uns herum und in unseren Medien vorwegzunehmen. Die innovativsten Branchen machen es vor: Sie haben etablierte Prozessmodelle wie Scrum, die auf dem Konzept der Agilität beruhen und darauf ausgerichtet sind, mit der großen Geschwindigkeit am Markt Schritt zu halten. Lasst uns von den anderen lernen!

Im Vortrag wird anhand vieler praktischer Beispiele erklärt, wie Agilität bei Ihnen Realität werden kann. So werden organisatorische Ideen diskutiert und Prozessmodelle beschrieben. Das praktische Handwerkszeug agilen Publishings wird sichtbar und mit kreativen und technologischen Mitteln ausgestaltet. Das Ergebnis ist nicht nur mehr Spaß an der (Zusammen)Arbeit, es entstehen auch fast automatisch crossmediale Vernetzung und Storytelling – die entschiedenen Zutaten für erfolgreiche Kommunikation. Ein inspirierender Vortrag mit vielen neuen, herausfordernden Gedanken!

Georg Obermayr ist Co-Autor des Buches „Agiles Publishing“ – laut Jürgen Siebert „vielleicht das wichtigste Buch des Jahres für (Print-)Mediendesigner“. Das Buch beschreibt wie mit einer agilen Form der Medienproduktion die User Experience und das Storytelling ins Zentrum rücken. Als Leiter Crossmedia Produktion in einer bayrischen Werbeagentur konzipiert und realisiert Georg Obermayr integriertes Publishing in digitalen und gedruckten Medien. Er publiziert in verschiedenen Fachpublikationen, berät bei Digital-Publishing-Projekten und arbeitet im Schweizer Verein PDFX-ready an Industriestandards mit.

www.agile-publishing.de

58. Ingrid Holacsek:
Pantone – Farben kommunizieren

58. Ingrid Holacsek:<br />Pantone – Farben kommunizieren

Farben gehören zu den grundlegendsten Dingen, über die sich Designer tagtäglich den Kopf zerbrechen. Wie kann ich mit meinen Kunden über Farbe sprechen? Welchen Einfluss haben Lichtquellen und Materialien? Wie setze ich Farben „richtig“ ein? Wie erkenne ich Farbtrends? Und wie kann ich konstante Farbwiedergaben über alle Medien hinweg erreichen?

Pantone ist der weltweit führende Anbieter von Farbsystemen und Technologien zur exakten Farbauswahl und -kommunikation. In über 100 Ländern verkauft Pantone selbst oder einer der über 1.000 Lizenznehmer jedes Jahr unz•hlige Produkte und Dienstleistungen im Bereich der grafischen, Textil-, Bekleidungs- und Plastikindustrie, der Inneneinrichtungsbranche sowie an Architekten und Industriedesigner. Das Flaggschiff der Pantone Produkte, das PANTONE MATCHING SYSTEM®, wurde ursprünglich für grafische Anwendungen entwickelt und hat sich zum weltweiten Standard für genaue Farbkommunikation und -reproduktion entwickelt. Darüber hinaus bietet Pantone viele weitere Farbsysteme und Hilfsmittel um den Anforderungen verschiedener Branchen gerecht zu werden. In ihrem Vortrag wird Ingrid Holacsek, Sales Manager Zentral- und Osteuropa, einen Überblick über die Bandbreite der Möglichkeiten und Services von Pantone geben.

Ingrid Holacsek ist bei Pantone Sales Manager für Zentral- und Osteuropa. Nach dem Modedesignstudium in Trier arbeitete sie in den Bereichen Produktmanagement und Produktentwicklung bei Unternehmen wie Goldpfeil und Porsche. Bevor sie 2013 zu Pantone kam, war sie bei mode…information im Vertrieb von Trend- und Farbinformationen for kreative Branchen tätig.

www.pantone.com

50. Thomas Bücker:
Sound follows function – Sound Design und Corporate Audio

50. Thomas Bücker:<br />Sound follows function – Sound Design und Corporate Audio

Wir wissen: Der Ton macht die Musik. der Ton ist aber auch Klang, Geräusch … und vor allem: Kommunikation. Obwohl das visuelle den meisten Teil unserer bewussten Aufmerksamkeit einnimmt, ist die auditive Wahrnehmung maßgeblich für die Erzeugung von Emotionen verantwortlich – bewusst und unbewusst. Gerade im Filmbereich ist dieses Phänomen schon seit Jahrzehnten zu beobachten: Das Visuelle und das Akustische (Stimme, Musik, Geräusch) bilden eine Einheit, um eine bestmögliche, vom Regisseur gesteuerte, emotionale Gesamtwirkung zu erreichen. Auch bei der strategischen Erzeugung von Marken- und Erlebniswelten spielt die auditive Ebene immer eine bedeutendere Rolle: die akustische Markenführung ist mitlerweile selbstverständlicher Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens. Das Erkennen, Wiedererkennen, Unterscheiden, Erinnern und Binden von Marken findet hier Anwendung in Form von Audio-Logos, Jingles, Markenstimme, Markenlied, Soundscapes (Ambient, Environment) bis hin zum Sound-Design des Produktes selbst — sound follows function.

Thomas Bücker ist Dipl. Designer uns seit 2003 mit seinem Büro EINS_A im Herzen von Münster selbständig tätig. Neben visuellen gehören hier auch akustische Herausforderung zu seinem spannenden Alltag.

46. Prof. Gisela Grosse:
Gestaltung bewerten

46. Prof. Gisela Grosse:<br />Gestaltung bewerten

Das CCI (Corporate Communinication Instititute) der FH Münster analysiert seit 10 Jahren Geschäftsberichte auf Grundlage wissenschaftlich ermittelter Prüfkriterien in der Bewertungskategorie Gestaltung nach einer sorgfältig erarbeiteten, einzigartigen, umfassenden und zuverlässigen Methode.

Prof. Gisela Grosse ist Gründerin und Leiterin des CCI – Corporate Communication Institute der FH Münster.

www.cci.fh-muenster.de

40. Christian Heidemann:
Responsive Design

40. Christian Heidemann:<br />Responsive Design

Vor fast drei Jahren, am 1. März 2010, hat Christian Heidemann für uns Entwicklungen und Trends im Webdesign aufgezeigt. Inzwischen ist viel passiert, einige der damals angesprochenen neuen Trends – wie die erweiterten typografischen Möglichkeiten im Web – sind inzwischen weit verbreitet und fest etabliert. Andere wie die Vermischung von On- und Offlinewelt sind immer noch relativ selten. Dafür sind – aufgrund der rasant zunehmenden mobilen Nutzung des Internets – neue Themen wie zum Beispiel Responsive Design hinzugekommen. Zeit also für einen Überblick zum Thema Responsive Design, seinen Stärken, aber auch seinen Schwächen.

Christian ist inzwischen Senior Art Director bei Scholz & Volkmer in Wiesbaden, einer der renommiertesten Kreativagenturen für digitale Markenkommunikation Deutschlands.  Hier betreut er Kunden wie z.B. Montblanc. Zuvor war er als Freier Art Director für Agenturen und Marken wie Bayer, Mammut Sports Group, Mercedes-Benz, NIVEA oder RITTER SPORT tätig.

www.christian-heidemann.de

36. Peter Dahmen:
Pop Up! Papierkunst, Herzblut und Millionen Klicks

36. Peter Dahmen:<br />Pop Up! Papierkunst, Herzblut und Millionen Klicks

Wenn vor den Augen des Betrachters dreidimensionale Objekte entstehen, die vorher flach zwischen zwei Buchdeckel gepasst haben, so spricht man von einem „Pop Up“. Fast jeder hat schon einmal solche Papierarbeiten gesehen und die Faszination gespürt, wenn räumliche Welten sich wie von Zauberhand entfalten – und das ganz ohne Einsatz von Elektronik, Computerchip oder 3D-Brille. Seit mehr als 22 Jahren entwirft der Dortmunder Designer Peter Dahmen leidenschaftlich solche Klappobjekte aus Papier und Karton. Lange Zeit haben nur wenige Menschen seine Arbeiten zu sehen bekommen. Das änderte sich, als er 2010 einen Kurzfilm seiner Papierskulpturen bei YouTube veröffentlichte. Die Resonanz war überwältigend. Schon in den ersten Wochen haben mehrere tausend Besucher seinen Film angesehen, bis heute erreichte er rund 1,3 Millionen Klicks. Seitdem erhält er Anfragen aus dem In- und Ausland. In seinem Vortrag erzählt Peter Dahmen, wie sich sein Berufsleben durch soziale Netzwerke wie Youtube, Facebook & Co verändert hat. Er gibt Einblicke in den Entstehungsprozess seiner Papierobjekte und berichtet von außergewöhnlichen Projekten – z. B. von einem wahrhaft „magischen“ Auftrag aus New York oder von der vermutlich größten Pop-Up-Karte der Welt

Peter Dahmen, Jahrgang 1967, studierte Kommunikationsdesign an der FH Dortmund. Nach seinem Abschluss 1993 arbeitete zunächst als freiberuflicher Grafikdesigner, bevor er von 2002 bis 2007 die Leitung der Werbeabteilung des Hagener Heyda-Werks übernahm. Im März 2008 hat er sich wieder selbständig gemacht. Seine liebste Freizeitbeschäftigung ist es, Klappobjekte aus Papier und Karton zu entwerfen. Seit einigen Monaten darf er dies auch während seiner Arbeitszeit tun. Darüber freut er sich sehr. Peter Dahmen lebt und arbeitet in Dortmund-Hörde.

www.peterdahmen.de

35. Frank Kappl:
Papier und Gestaltung

Die Vielfalt und Auswahl bei Papieren ist überwältigend. Frank Kappl wird – nach einem kurzen Rückblick auf die Herkunft und Geschichte – Rohmaterialien und die Herstellung von Papier erläutern. Dabei werden die Aspekte Umwelt und Recycling, sowie die Eignung für die verschiedenen Druckverfahren (Offset, Digital, Sieb, Rolle) im Mittelpunkt stehen. Danach wird er auf die Papierklassen eingehen und Beispiele für Naturpapiere, Bilderdruckpapiere, für getönte oder durchgefärbte Materialien vorstellen. Damit ist dann die offene Diskussion rund um die verschiedenen Papiere und ihren gezielten Einsatz eröffnet, in der es vor allem um einen gesunden Mix der Aspekte Optik, Technik, Ökonomie und Ökologie gehen soll.

Frank Kappl, Jahrgang 1962, ist Fachkaufmann für Marketing. Er hat seine grafische Ausbildung bei dem münsteraner Plakatgestalter Günter Schmidt gemacht. Danach durchlief er verschiedene Stationen in Agenturen, Messebau und Unternehmen. Seit rund 10 Jahren ist er Papierberater, seit rund zwei Jahren bei Freytag & Petersen/igepa. Seine Leidenschaft gilt dem bedruckten Papier. Er selbst bezeichnet sich als nicht bloß bibliophil, sondern bibliomanisch.

www.igepa.de

26. Nadine Freischlad:
Crowdsourcing und Design

26. Nadine Freischlad:<br />Crowdsourcing und Design

Seit einigen Jahren gibt es unzaählige Plattformen, die Design-Aufgaben ausschreiben. Oft funktionieren diese nach dem Wettbewerbs-Prinzip. Vorschläge dürfen von jedem eingereicht werden, den Zuschlag bekommt am Ende nur einer. Das Prinzip, was dahinter steckt, nennt sich Crowdsourcing und basiert auf dem Versprechen der „Weisheit der Masse“: Wird eine Aufgabe an eine undefinierte, große Menge von Menschen ausgeschrieben, wird sich dort eine Lösungen finden. Für Gestalter ist das Thema Crowdsourcing oft ein rotes Tuch. In der Masse ensteht nur mittelmäßige Qualität, die Preise hochwertiger Designleistung werden verwässert, es fehlt der wichtige direkte Austausch zwischen Designer und Kunden. Das sind nur ein paar der Argumente, die sich gegen Design-Crowdsourcing Angebote richten. Doch muss Crowdsourcing schlecht sein? Unter welchen Umständen kann Crowdsourcing im Gestaltungsprozess einen Mehrwert bieten, und wo geht die Entwicklung hin? Wir untersuchen verschiedene Beispiele von Crowdsourcing und Design und diskutieren über das Modell der Plattform jovoto, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine nachhaltige und auf Kollaboration basierende weiterführende Form des Crowdsourcing zu etablieren.

Nadine Freischlad studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin und arbeitet seit 2009 als Community Manager und Community Advisor u.a. für die Plattform jovoto.com. Dabei ist ihr spezielles Themenfeld Kollaboration: Was geschieht, wenn Menschen mittels einer technischen Infrastruktur zusammenarbeiten und Probleme lösen? Wie lässt sich die Kreativität Vieler am besten bündeln? Während des Studiums arbeitete Nadine als Assistentin für den niederländischen Künstler Iepe Rubingh und die Veranstaltungsreihe Pecha Kucha. Daher stammt wohl die bis heute anhaltende Faszination für kreative Prozesse und außergewöhnliche Ideen.

www.jovoto.com

15. Tanja Burmeister:
Farbtrends

15. Tanja Burmeister:<br />Farbtrends

Der Vortrag stellt das Trendinstitut Global Color Research London vor und vermittelt, wie bei Global Color Research Trendforschung definiert und durchgeführt wird. Er beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie entstehen eigentlich die Trends bei Global Color? Wie verlässlich sind die Trends? Was gibt es für Trend­ Arbeitstools für Designer und Architekten? In einer inspirierenden Präsentati­on mit einzigartigen Bildwelten aus den Global Color Research Studios werden vier Trendwelten für die Wintersaison 2011/2012 vorgestellt.

Tanja Burmeister studierte an der Köln International School of Design (KISD) und startete 2003 im Anschluss an das Studium ihre Kar­riere als Freelance Designer bevor sie 2009 ihre Tätigkeit bei Global Color Research London aufnahm. Ihr Portfolio umfasst sieben Jahre Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Beratung, Marketing und Design. Sie arbeitete an verschiedenen Beratungsprojekten im Bereich Trend­ und Konsumentenfor­schung für Kunden wie Tchibo, Shimano, Verpackungsverband Pro Carton, Stadtmuseum Düsseldorf und Karstadt Warenhaus AG. Sie zeigt Synergien zwischen Trend­-, Farb­- und Konsumentenforschung auf und überträgt sie ge­winnbringend auf Märkte, Marken und Kommunikationsstrategien. Seit 2009 unterstützt sie das Trendinstitut Global Color Research London als Trend Consultant und verantwortet im deutschen Büro die Märkte in Deutschland, Österreich und Schweiz und ist außerdem Ansprechpartner für New Business. Global Color Research ist ein Unternehmen der Silfox Gruppe, einem international führenden Anbieter für Full-Service-POS und Kommunikationslö­sungen für Industrien wie Automotive, In­- und Exterior.

www.globalcolor.co.uk

9. Andreas Maxbauer:
Vom Lustverlust – aktuelle Gestaltungstrends im Layout

9. Andreas Maxbauer:<br />Vom Lustverlust – aktuelle Gestaltungstrends im Layout

Trends im werblichen Design folgen zwar grafischen Mo­den, spiegeln aber auch das kollektive Empfinden einer Gesellschaft wider. Diese Gefühlslagen sind mitunter gar nicht eindeutig, aber Andreas Maxbauer ist ein guter Beobachter: Es gelingt ihm leicht nachvollziehbar diese Emotionen aufzuspüren und entsprechende Rückschlüs­se zu ziehen.

Anhand von vielen Beispielen werden wir in seine Expedition in die Medien­ und Werbelandschaft mitgenom­men. Andreas erläutert mit Humor und auf unangestreng­te Weise, was er herausgefunden hat und hilft so, den Teilnehmern die Augen zur kritischen Wahrnehmung zu öffnen. An den grafischen Stilmitteln lässt sich eine Menge über das allgemeine Bewusstsein während eines bestimmten Zeitabschnittes ablesen. Wie sich die Wirt­schaftskrise und der Wertewandel darstellen, welche Ten­denz sich in bevorzugten Farben zeigt, wie Fotos derzeit inszeniert werden und warum welche Schriften eingesetzt werden, welche Aussagen man aktuell durch das Layout vermittelt – all dies wird im Zusammenhang sichtbar.

Andreas Maxbauer, Jg. 1959, ist Kommunikationsdesigner mit den Schwerpunkten Konzeption, Typografie und Corporate Design, sowie der Broschüren­, Zeitschriften und Buchgestaltung. Er arbeitet gemeinsam mit seiner Frau Regina seit 1984 in seinem eigenen Büro Maxbauer & Maxbauer in Hannover sowohl für Bundes­-, Landes­- und Kommunaleinrichtungen sowie Körperschaften wie zum Beispiel Kliniken, Kammern und Parteien, als auch für Wirtschaftsverbände, Finanzdienstleister, Versicherungen, Verlage und im Bildungswesen. Er ist Vorsitzender des Forums Typografie e.V., Verfasser von Fachbüchern wie dem »Praxishandbuch Gestaltungs­raster« und Schöpfer des mehrfach ausgezeichneten PAGE­-DTP­-Typomaß.

www.maxbauer.com