105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch:
Re-Form Future

105. Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch: <br />Re-Form Future

Zwischen Unsicherheit, Chancen und Perspektiven: Was bringt die Zukunft für Designer? Jetzt ist die Zeit, neu zu denken und neu zu handeln.

Der Designberuf ist einem tiefgreifenden Wandel unterworfen, was auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist. Der Begriff des Designs taucht heutzutage in unterschiedlichsten Ausprägungen auf: Nicht nur in der steigenden Anzahl an Designdisziplinen, bei denen selbst wir Designer nicht mehr durchblicken, sondern auch in unserem alltäglichen Leben, in dem alles Gestaltete mit »-design« verknüpft und deklariert wird. Durch diesen inflationären Gebrauch und den erhöhten Wettbewerb durch steigende Nachwuchszahlen verliert die Disziplin zunehmend an Wertigkeit, Exklusivität und auch Profilschärfe.

Das Grundverständnis von Design umfasst seit jeher die Entwicklung funktionsfähiger, wahrnehmungsorientierter Lösungen auf Basis real existierender Bedürfnisse, die durch unsere Umwelt gestellt und geformt werden. Welche neuen Chancen ergeben sich durch gesellschaftliche Zukunftstrends? Und wie werden sich die Rolle, die Kompetenzen und die Arbeit eines Designers verändern?

In ihrer Masterthesis haben sich Annika Schnippering und Anna-Lena Rauch mit den Zukunftsperspektiven der Designdisziplin auseinandergesetzt und dabei die Onlineplattform ReForm Future entwickelt – eine Initiative, die sich mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Morgen auseinandersetzt und dabei die Relevanz von Design als Partner für die Lösung von Zukunftsfragen verdeutlicht.

Anna-Lena Rauch und Annika Schnippering haben im Juli 2018 mit „ReForm Future“ ihren Master – Information und Kommunikation an der msd – Münster School of Design absolviert.

Annika Schnippering arbeitet seit über 7 Jahren als Kommunikationsdesignerin mit Schwerpunkt in den Bereichen Branding, Corporate Communication und Interaction Design.

Anna-Lena Rauch arbeitet ebenfalls als Kommunikationsdesignerin mit Leidenschaft für ganzheitliche Konzepte. Als ehemalige wissenschaftliche Hilfskraft im CCI unter der Leitung von Prof. Gisela Grosse sammelte Sie umfangreiche Erfahrungen im Bereich Corporate Communication. Zuletzt übernahm Sie eine selbständige Tätigkeit als Artdirector für das »Y-Kompendium – Reporting« von Papyrus Deutschland.

102. Christian Büning: Kalkulieren mit dem BASE-Modell

102. Christian Büning: Kalkulieren mit dem BASE-Modell

Christian Büning ist vielen nicht nur als mehrfach ausgezeichneter Informationsgestalter, Mitorganisator des DesignForums, ehemaliger Präsident des BDG oder Vizepräsident des Deutschen Designtag sondern auch als Autor von Büchern wie den „Business Basics“, als Kolumnist der PAGE oder durch seinen Vortrag „Ich weiß nicht – 50 Euro?“ bekannt. Seit letztem Jahr lebt Christian in Oberwesel im Mittelrheintal, wo er neben seinem Designbüro und dem Werkstoff-Verlag noch eine Ferienwohnung betreibt und seine 1.000 Quadratmeter Garten pflegt.

Kalkulieren mit dem BASE-Modell

Bei uns erzählt er, wie man seine Kalkulation auf gesunde Beine stellt und warum man als Designer abseits der großen Städte sehr gut aufgehoben sein kann.

www.buero-buening.de

100. Nadja Kothe:
Zukunft des Design(-Berufs)

100. Nadja Kothe: <br />Zukunft des Design(-Berufs)

Zum kleinen Zwischenjubiläum haben wir Nadja Kothe eingeladen. Sie hielt den allerersten Vortrag und auch den zu unserem 5jährigen Jubiläum. Sie widmet sich diesmal der spannenden Frage nach der „Zukunft des Design: Berufung Beruf, Berufsbild“. Die Frage beschäftigt sicherlich viele und verspricht eine interessante Diskussion.

„Zukunft des Designs: Berufung Beruf, Berufsbild“

Der Beruf des Designers ist für viele ein Traum. Wir wollen eine bessere Welt für die Zukunft erschaffen. Dass dabei oft das Herz eine größere Rolle spielt als das Geld verdienen, wird für einige zum Problem. Designer und ihre Arbeiten werden schlecht bezahlt, viele leben am Rand des Existenzminimums. Nadja Kothe begibt sich in ihrem Vortrag auf die Suche, warum das so ist und wie sich das Berufsbild in Zukunft verändern könnte, damit der Beruf nicht nur liebens- sondern auch lebenswert ist.

Nadja Kothe ist Typografin und Designerin visuelle Kommunikation (MA). Sie durchwanderte in ihrem Berufsleben die Schritte von der angestellten Gestalterin zur selbstständigen Designerin und arbeitet mittlerweile als Beraterin für Gestaltung von Prozessen und Kommunikation mit dem Schwerpunkt „Nutzerzentriertes Design“ Sie berät Firmen und Institutionen und war 2017 bei den G20-Konferenzen zum Thema „Zukunft Digitalisierung“ für Deutschland beratend dabei. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach national und international ausgezeichnet. Nadja Kothe ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Marl.

http://www.nadja-kothe.de

99. Studio Egotrips:
Not est. since 2004

99. Studio Egotrips: <br />Not est. since 2004

99 Vorträge but this ain’t one: Studio Egotrips droppen Street Knowlegde und stellen ein paar ihrer Sneaker-Projekte vor:

Viele Liter Schweiß und Tränen wurden an dieser Stelle vergossen, unzählige Texte immer wieder gekürzt, geändert und verworfen. Und es schien doch zu Beginn so einfach: Formulierung eines eloquenten und gewitzten Textes, um diesen „Kosmos“, genannt Egotrips, und seine beiden Gesellschafter, Ami und Erol, zu beschreiben.

Dazu bitte im hübschen Licht darstellen und als Sahnehaube auch Werbung für sie und ihre Expertise machen. Aber egal wie man es dreht, wendet, von allen Seiten betrachtet und dazu unendliches Bla-Bla notiert: Am Ende des Tages lässt sich die Essenz des Teams und ihrem Netzwerk an Geeks und Gleichgesinnten auf zwei Wörter destillieren:

STILL HUNGRY!

Studio Egotrips versteht sich als Full-Service Agentur, die seit 2004 Strategien, Gestaltungen & Produktionen über alle Disziplinen hinweg kreiert. Ihre Wurzeln liegen in der Hip-Hop-, Sneaker- und Streetwearszene.

Ihre hauseigenen Projekte, wie das Streetwear-Label Egotrips Empire, das Sneakerart Projekt Need More und die KünstlerInnenvertretung Mami Knows, machen ihre Arbeit genauso aus, wie der ewige Leitgedanke:

YOU DON’T HAVE TO FUCK PEOPLE OVER TO SURVIVE.

www.egotrips.de

97. MSD parcours – Abschlussarbeiten vom FB Design

97. MSD parcours – Abschlussarbeiten vom FB Design

Wie im letzten Jahr haben wir wieder Absolventen des Fachbereichs Design eingeladen, uns ihre Abschlussarbeiten zu präsentieren. Auch wenn nicht alle, deren Arbeiten interessant waren, zusagen konnten, so haben wir einen feinen Querschnitt aus vielen Bereichen: Kommunikationsdesign, Produktdesign und Illustration. Ihr könnt also gespannt sein!

92. Andreas Wolter:
Historische Netze visualisieren

92. Andreas Wolter: <br />Historische Netze visualisieren

Für das neue NS-Dokumentationszentrum München entwickelten Andreas Wolter und Jens Weber mehrere mediale Anwendungen, die mithilfe interaktiver Informationsvermittlung dem Besucher komplexe historische Zusammenhänge wie bzw. die NS-Ideologie, Machtstrukturen etc. verdeutlichen sollen. Andreas Wolter erläutert die konzeptionellen, gestalterischen und technischen Herausforderungen, die dieses Projekt mit sich brachte, und präsentiert weitere Projekte des Arbeits­kollektivs „WeberWolter“ aus dem Bereich der Informa­tionsvisualisierung.

https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/home/

Andreas Wolter, geboren 1971 im Breisgau, hat Grafik-Design in Freiburg und Münster studiert, sowie Media Architecture in Weimar. Seit 2002 ist er Freelancer in den Bereichen Produkt-, Grafik-, Motion-Design und Ausstellungs-/Eventgestaltung. 2006 gründete er mit Jens Weber das Kollektiv mediaarchitecture.de. Seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter, u.a. Interfacedesign in Weimar und Architekturinformatik in München.

http://mediaarchitecture.de/

91. Nicolai Schwarz:
Kreative Intelligenz

91. Nicolai Schwarz: <br />Kreative Intelligenz

Künstliche Intelligenzen können immer mehr, immer schneller und immer besser. Deshalb werden sie über kurz oder lang auch jede Menge Jobs übernehmen.

Schon 2013 haben Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne an der Universität Oxford die Studie »The future of employment: How susceptible are jobs to computerisation?« veröffentlicht. Darin untersuchen sie die Auswirkung der Computerisierung auf 702 Berufsbilder des US-Arbeitsmarktes. Sie kommen zu dem Schluss, dass 47 Prozent dieser Berufe bedroht sind. Das ist für verschiedene Berufe leicht vorstellbar. Wenn etwa Taxi- und Lastwagenfahrer durch selbstfahrende Kraftfahrzeuge ersetzt werden. In anderen Branchen könnten Chatbots Berater und Call-Center-Mitarbeiter ablösen.

Innerhalb der Kreativ- und Medienbranche mögen wir uns im direkten Vergleich noch sicher fühlen. Wie sollen uns unemotionale Computerprogramme auch das Wasser reichen können, wenn es darum geht, Artikel zu schreiben, Musik zu komponieren oder Logos und Websites zu gestalten? Ganz so sicher sind unsere Jobs dann aber doch nicht.

Denn künstliche Intelligenzen werden bereits in kreativen Bereichen eingesetzt – und das schon seit Jahrzehnten. In vielen Fällen sind die Ergebnisse eher zum Schmunzeln, in einzelnen Projekten aber erschreckend gut. So gut, dass Menschen manchmal nicht unterscheiden können, ob ein Musikstück oder ein Gedicht nun von einem Computer oder einem anderen Menschen erschaffen wurde.

Der Themenabend zeigt viele unterschiedliche Beispiele von Werken, die künstliche Intelligenzen im Kreativbereich geschaffen haben.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei ist er Projektleiter und Redakteur beim (Web-)Fachmagazin Screenguide. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Er hätte nichts dagegen, wenn irgendwann einmal künstliche Intelligenzen einen Großteil seiner Arbeit übernehmen. In dieser Hoffnung hat er auch als Founding Member »The Grid« unterstützt, eine künstliche Intelligenz, die Websites baut.

textformer.de

Kommentierte Folien des Vortrags zum Nachlesen: http://textformer.de/slides/2017/08/ki/

 

89. Sommerfest mit Designstücken

89. Sommerfest mit Designstücken

Wir setzen uns nach draußen, trinken was Kühles und stellen mitgebrachte Designstücke vor: Bücher, Prospekte, Karten, Kalender …

83. Albert Bartel:
Pro bono – Ehrenamt(lich) gestalten

83. Albert Bartel: <br />Pro bono – Ehrenamt(lich) gestalten

Viele Designer arbeiten ab und zu pro bono für einen gemeinnützigen Verein. Manchmal läuft alles super und beide Seiten profitieren. Manchmal aber treten Probleme auf, der Auftraggeber fühlt sich nicht richtig wahrgenommen, der Designer nicht wertgeschätzt. Und wie ist das mit der Spendenquittung?

Albert Bartel wirft einen Blick auf das Thema Pro bono und daraus resultierende Fragen. Neben seiner Arbeit für den Verein „Zartbitter Münster“ stellt er weitere Projekte vor: „A runde Sach“ aus München und die Engagement-Plattform Youvo. Bleibt noch Zeit, diskutieren wir, wie man das Ehrenamt gestalten und weiterentwickeln kann. Eine Aussicht auf weitere, größere Projekte bildet den Abschluss.

Albert Bartel, 1970 in Masuren geboren, ist seit 25 Jahren in der Kreativbranche und hat an der FH Münster Visuelle Kommunikation studiert. Im Jahr 2000 folgte gleich nach dem Diplom die Selbständigkeit mit dem Büro echtwert.de/sign, das neben Kommunikationsdesign für Unternehmen viele Geschenkbücher und Lernmedien für Verlage entwickelt. Er hat eine erwachsene Tochter in HH und eine Katze. Albert Bartel ist Gründungsmitglied mit Mitveranstalter des DesignForum Münster, aktives Mitglied im BDG und Mitglied bei Bild-Kunst. Und dies ist sein erster Vortrag ever.

82. Gisela Grosse:
Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung in Geschäftsberichten

82. Gisela Grosse:<br /> Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung in Geschäftsberichten

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Prof. Gisela Grosse stellt ihr vor kurzem gemeinsam mit Alena Voelzkow und Katharina Ripperda veröffentlichtes Buch „Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung von Geschäftsberichten“ vor.

Die Frage, ob ein gut gestalteter Geschäftsbericht tatsächlich zu einer besseren Bewertung des Unternehmens durch Analysten führt, kann von den Autorinnen eindeutig mit ‚Ja‘ beantwortet werden. Sie legten Finanzanalysten nach Methoden der sozialempirischen Forschung in einem experimentellen Versuchsaufbau inhaltlich identische Geschäftsberichte vor, die gut und schlecht gestaltet waren. Die Analysten arbeiteten mit den Berichten und beantworteten Fragen, woraus die Autorinnen die Wirkung der Gestaltung ableiten können. Die empirische Forschung zeigt, dass die Analysten durch visuelle Anreize beeinflussbar sind. Eine gute Gestaltung verbessert die Beurteilung der Inhalte, vermittelt einen positiveren Eindruck vom Unternehmen und trägt zur Vertrauensbildung bei.

Prof. Gisela Grosse ist Professorin für Corporate Identity, Unternehmens- und Finanzkommunikation in Münster. Sie leitet das Corporate Communication Institute (CCI).

cci.fh-muenster.de

81. Mik Schulz:
MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

81. Mik Schulz: <br />MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

Die Anforderung Corporate-Design auch in Office-Anwendungen zu integrieren ist, spätestens seit PDF-Rechnungen per E-Mail rechtsverbindlich sind, zum Standard geworden. Als nützlich erweist sich dabei die Lieferung gestaltungskonformer Vorlagen für Word, Excel und/oder PowerPoint.

In der Regel bedeutet dies für den Gestalter drei Problemzonen zu meistern:

  1. Er liefert ein Halbfertigprodukt, bei dem er einen Teil der Kontrolle an nicht gestaltungsgeschulte User übergeben muss. Hier wird meist zusätzliche Beratung nötig.
  2. Er muss in Programmen arbeiten die oft anders reagieren, als er es von seinen digitalen Werkzeugen gewohnt ist.
  3. Er muss in den meisten Fällen einen Plattformwechsel (Designer = MacOS, Office-User = Windows) einplanen.

Zumindest der letzte Punkt ist seit dem Release der aktuellen Office-Version 2016 (zum ersten Mal tragen MacOS- und Windows-Version die gleiche Jahreszahl) besser beherrschbar geworden, völlig identisch sind Benutzeroberfläche und Funktionsumfang aber immer noch nicht. Auch wenn die Unterschiede sich selten in bestehenden Dokumenten manifestieren, so sind sie doch hinderlich beim Planen von Designs, Erstellen von Vorlagen und bei der Beratung des Kunden.

In seinem Vortrag spricht Mik Schulz die wichtigsten (Design-)Fallstricke an und zeigt Workarounds auf, auch unter Berücksichtigung älterer Office-Version ab 2007.

Mik Schulz ist Diplom-Designer und Illustrator und seit 2002 selbstständig. Er hat sich im Bereich „Corporate Design und Office-Software“ spezialisiert. Seit 2008 ist er Co-Regionalsprecher der AGD Dortmund/Ruhrgebiet und Mitorganisator des Langen Donnerstags in Dortmund.

www.mikschulz.de

76. Florian Pfeffer:
To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

76. Florian Pfeffer: <br />To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

In seinem Buch beschreibt Florian Pfeffer anhand von Alltagsphänomenen und konkreten Beispielen die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt. Gestalter fordern heute bestehende Strukturen heraus, sie suchen neue Antworten und überschreiten die Grenzen der Disziplin. Mit oder ohne Auftrag »adoptieren« sie Themen, die relevant sind und geben dem Design damit gesellschaftlich eine neue Bedeutung. Florian Pfeffer präsentiert und analysiert 99 richtungweisende Beispiele dieses neuen Designverständnisses. Er destilliert daraus Meta-Themen. Und gibt Ihnen einen Kompass an die Hand, mit dessen Hilfe Sie neues Terrain erschließen und Ihre Rolle als Designer vielleicht neu definieren werden! »If the future is a perspective we should start designing it now.« Adrian Frutiger

Florian Pfeffer ist Gestalter, Autor, Kurator und Hochschullehrer. Er ist Gründer des Designbüros one/one in Berlin, Bremen und Amsterdam.

www.oneone-studio.com/

 

69. Prof. Franziska Loh:
Grafik-Design – eine Frage der Haltung (Diskussion)

69. Prof. Franziska Loh: <br />Grafik-Design – eine Frage der Haltung (Diskussion)

Wie steht es mit meiner Verantwortung als Grafik-Designer? Wo kann ich Einfluss nehmen und wo nicht? Im Frühjahr hat Franziska Loh für Ihre Dissertation eine Umfrage unter Designern durchgeführt und sie zu ihrer Haltung dazu befragt. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion!

61. Prof. Dirk Fütterer, Clarissa Becker, Arne Vogt:
Die Bielefelder Bibel

61. Prof. Dirk Fütterer, Clarissa Becker, Arne Vogt:<br />Die Bielefelder Bibel

Um der spirituellen und kulturellen, sowie der narrativen und emotionalen Dimension der Texte wieder gerecht zu werden, arbeitet ein Forscherteam an der Fachhochschule Bielefeld seit 2009 an einer lesefreundlichen Bibel-Ausgabe. Gemeinsam mit über 65 Studierenden realisiert Professor Dirk Fütterer das Forschungsprojekt „Bielefelder Bibel“. Dabei handelt es sich um eine typografisch-gestalterische Neu-Interpretation auf Grundlage neuester Erkenntnisse der Bibelforschung und -deutung.

Zunächst werden die Bibeltexte entsprechend ihres historischen Ursprungs, Inhalts, sowie ihrer Struktur und Tonalität verschiedenen literarischen Kategorien zugeordnet. Hierzu zählen Prolog, Liebeslied, Hymnus, Paradoxon, Monolog, Dialog, Rätsel, Ellipse, Gebet, Gleichnis, Parabel, Gedicht, Brief und Geschichtsschreibung. Entsprechend ihrer gattungstypischen Zuordnung, sollen die einzelnen Textarten mit dem Inhalt angemessenen typografischen Mitteln neu interpretiert werden. Durch verschiedene Schnitte einer großen Schriftfamilie und sparsame Verwendung grafischer Elemente lässt sich eine bessere Lesbarkeit und ein besseres Textverständnis erreichen. Durch eine deutliche Gliederung und klare Strukturierung werden abschreckende Bleiwüsten abgeschafft. Die Texte erhalten durch die Neugestaltung ihre sinnliche und emotionale Ebene zurück.

Die einzelnen Bücher, Schriften und Textsammlungen des „Buchs der Bücher“ werden individuell gestaltet, so dass jedes in seiner Eigenart hervortreten und wirken kann. Die Vielfalt der Gestaltung ist jedoch aufeinander abgestimmt und unterstreicht somit die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den Bibeltexten. Die feinen Nuancen und die bisher verdeckten psychologischen Dimensionen der Niederschriften sollen offengelegt und Leserinnen und Lesern auf diese Weise ein neuer Zugang zur Bibel ermöglicht werden. So lässt sich die „Bielefelder Bibel“ als eine Bibliothek an Büchern entdecken, in denen man gerne liest.

Vortragende
Prof. Dirk Fütterer, Leiter Institut für Buchgestaltung
Clarissa Becker, MA Studierende
Arne Vogt, MA Studierender

57. Nadja Kothe:
Einfache Bedienung technischer Anlagen

57. Nadja Kothe:<br />Einfache Bedienung technischer Anlagen

Nadja Kothe war bereits beim allerersten DesignTreff als Sprecherin bei uns. Nun stellt sie das Projekt vor, mit dem sie als Kreativpilotin (vom „Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes“) ausgezeichnet wurde. Sie beschäftigt sich mit Leitständen und Kontrollwarten von verschiedenen Anlagen und optimiert das „User Interface“ zwischen Mensch und Maschine.

Diagramme, Piktogramme, Schaltflächen – ein modernes Kraftwerk verfügt über bis zu 25.000 im System integrierte Anzeigen, verteilt auf bis zu 400 Screens, die auf 11 Bildschirmen dargestellt werden müssen. Auf Menschen, die an solchen komplexen Maschinen arbeiten, wirkt eine beachtliche Menge an Informationen ein. Dabei den Überblick zu behalten und Gefahrensituationen oder Ausfälle zu minimieren, ist ein komplexes Thema, dem sich die Software-Ergonomie annimmt.

In Ihrer Arbeit will Nadja Kothe die vernachlässigten Bereiche des Designs in die Bedienoberflächen einbringen. Sie wird auf Basis bestehender Systeme diese Nutzeroberflächen / Bildschirmdarstellungen und gestalterische und Interaktions-Konzepte entwickeln, die Fehler in der Nutzung verringern. Diese Konzepte enthalten u.a. typografische Vorgaben, Angaben zur Farb- und Formensprache, Ablaufbedienungen, einheitliche Symbole, linguistische Vorgaben usw. Jeder einzelne Bildschirm wird auf logische Beziehungen und Abfolgen geprüft, dadurch werden die täglichen Prozesse vereinfacht und Fehler minimiert.

Nadja Kothe hat in Deutschland und Dänemark studiert und einen Master in Grafik Design (Schwerpunkte Corporate Design/Kampagnenentwicklung) und Kommunikationskonzeption. Neben 10 Jahren Berufserfahrung hatte sie auch zahlreiche internationale Aufenthalte, Kooperationen und Projekte. Sie ist Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur Typovilla in Marl und lebt ebenfalls dort mit Mann, Kind und Hund.

www.nadja-kothe.de

46. Prof. Gisela Grosse:
Gestaltung bewerten

46. Prof. Gisela Grosse:<br />Gestaltung bewerten

Das CCI (Corporate Communinication Instititute) der FH Münster analysiert seit 10 Jahren Geschäftsberichte auf Grundlage wissenschaftlich ermittelter Prüfkriterien in der Bewertungskategorie Gestaltung nach einer sorgfältig erarbeiteten, einzigartigen, umfassenden und zuverlässigen Methode.

Prof. Gisela Grosse ist Gründerin und Leiterin des CCI – Corporate Communication Institute der FH Münster.

www.cci.fh-muenster.de

36. Peter Dahmen:
Pop Up! Papierkunst, Herzblut und Millionen Klicks

36. Peter Dahmen:<br />Pop Up! Papierkunst, Herzblut und Millionen Klicks

Wenn vor den Augen des Betrachters dreidimensionale Objekte entstehen, die vorher flach zwischen zwei Buchdeckel gepasst haben, so spricht man von einem „Pop Up“. Fast jeder hat schon einmal solche Papierarbeiten gesehen und die Faszination gespürt, wenn räumliche Welten sich wie von Zauberhand entfalten – und das ganz ohne Einsatz von Elektronik, Computerchip oder 3D-Brille. Seit mehr als 22 Jahren entwirft der Dortmunder Designer Peter Dahmen leidenschaftlich solche Klappobjekte aus Papier und Karton. Lange Zeit haben nur wenige Menschen seine Arbeiten zu sehen bekommen. Das änderte sich, als er 2010 einen Kurzfilm seiner Papierskulpturen bei YouTube veröffentlichte. Die Resonanz war überwältigend. Schon in den ersten Wochen haben mehrere tausend Besucher seinen Film angesehen, bis heute erreichte er rund 1,3 Millionen Klicks. Seitdem erhält er Anfragen aus dem In- und Ausland. In seinem Vortrag erzählt Peter Dahmen, wie sich sein Berufsleben durch soziale Netzwerke wie Youtube, Facebook & Co verändert hat. Er gibt Einblicke in den Entstehungsprozess seiner Papierobjekte und berichtet von außergewöhnlichen Projekten – z. B. von einem wahrhaft „magischen“ Auftrag aus New York oder von der vermutlich größten Pop-Up-Karte der Welt

Peter Dahmen, Jahrgang 1967, studierte Kommunikationsdesign an der FH Dortmund. Nach seinem Abschluss 1993 arbeitete zunächst als freiberuflicher Grafikdesigner, bevor er von 2002 bis 2007 die Leitung der Werbeabteilung des Hagener Heyda-Werks übernahm. Im März 2008 hat er sich wieder selbständig gemacht. Seine liebste Freizeitbeschäftigung ist es, Klappobjekte aus Papier und Karton zu entwerfen. Seit einigen Monaten darf er dies auch während seiner Arbeitszeit tun. Darüber freut er sich sehr. Peter Dahmen lebt und arbeitet in Dortmund-Hörde.

www.peterdahmen.de

27. Robert Nippoldt:
Wie man als mittelmäßiger Zeichner und unerfahrener Grafiker das schönste Buch Deutschlands macht

Ein Vortrag über das Büchermachen: Robert Nippoldt gewährt Einblick in die Entstehung seiner Bücher. Von der Recherche und Autorensuche, über Konzept und Storyboard, bis hin zu Illustrationen, Informationsgrafiken und Typografie.

Robert Nippoldt wurde 1977 in Kranenburg am Niederrhein geboren, studierte Grafik und Illustration an der Fachhochschule Münster und arbeitet nun als freiberuflicher Zeichner und Gestalter. Bekannt wurde er durch seine vielfach ausgezeichneten Bücher „Gangster“, „Jazz“ und „Hollywood“ über das Amerika der 20er und 30er Jahre.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde „Jazz“ von der Stiftung Buchkunst zum „schönsten deutschen Buch 2007“ gekürt. Sein Atelier befindet sich am alten Güterbahnhof von Münster. Mit seinen tollkühnen Buchprojekten lehrt er sich und seine Verleger das Fürchten.

www.nippoldt.de

26. Nadine Freischlad:
Crowdsourcing und Design

Seit einigen Jahren gibt es unzaählige Plattformen, die Design-Aufgaben ausschreiben. Oft funktionieren diese nach dem Wettbewerbs-Prinzip. Vorschläge dürfen von jedem eingereicht werden, den Zuschlag bekommt am Ende nur einer. Das Prinzip, was dahinter steckt, nennt sich Crowdsourcing und basiert auf dem Versprechen der „Weisheit der Masse“: Wird eine Aufgabe an eine undefinierte, große Menge von Menschen ausgeschrieben, wird sich dort eine Lösungen finden. Für Gestalter ist das Thema Crowdsourcing oft ein rotes Tuch. In der Masse ensteht nur mittelmäßige Qualität, die Preise hochwertiger Designleistung werden verwässert, es fehlt der wichtige direkte Austausch zwischen Designer und Kunden. Das sind nur ein paar der Argumente, die sich gegen Design-Crowdsourcing Angebote richten. Doch muss Crowdsourcing schlecht sein? Unter welchen Umständen kann Crowdsourcing im Gestaltungsprozess einen Mehrwert bieten, und wo geht die Entwicklung hin? Wir untersuchen verschiedene Beispiele von Crowdsourcing und Design und diskutieren über das Modell der Plattform jovoto, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine nachhaltige und auf Kollaboration basierende weiterführende Form des Crowdsourcing zu etablieren.

Nadine Freischlad studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin und arbeitet seit 2009 als Community Manager und Community Advisor u.a. für die Plattform jovoto.com. Dabei ist ihr spezielles Themenfeld Kollaboration: Was geschieht, wenn Menschen mittels einer technischen Infrastruktur zusammenarbeiten und Probleme lösen? Wie lässt sich die Kreativität Vieler am besten bündeln? Während des Studiums arbeitete Nadine als Assistentin für den niederländischen Künstler Iepe Rubingh und die Veranstaltungsreihe Pecha Kucha. Daher stammt wohl die bis heute anhaltende Faszination für kreative Prozesse und außergewöhnliche Ideen.

www.jovoto.com

24. Jakob Schneider:
This is Service Design Thinking

Die Gestaltung von Produkten, landläufig Design genannt, ist ein wertschöpfender Prozess – eine Dienstleistungsgesellschaft verlangt diese Wertschöpfung naturgemäß auch für Dienstleistungssysteme. Ein Beispiel für eine gelungene Produkt–Service Kombination ist etwa der Apple iPod, bei dem nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das Service-System iTunes gestaltet wurde. Aber auch klassische Dienstleistungseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser stellen ein typisches Tätigkeitsfeld dar.

In seiner ausgezeichneten Diplomarbeit hat sich Jakob Schneider gemeinsam mit dem Diplom-Kaufmann Marc Stickdorn mit diesem neuen Tätigkeitsfeld befasst. Ergebnis ist das Buch „This is Service Design Thinking“, das im Amsterdamer Verlag „BIS Publishers“ erschienen ist.

Jakob Schneider ist als Designer seit 2006 selbstständig für verschiedene Auftraggeber tätig, von kleinen Kulturinstitutionen bis zu großen Handelsunternehmen. Die Prozesse und Mechanismen hinter den Dingen haben ihn schon immer fasziniert. Daher trennt er in seiner Arbeit nicht zwischen Informations- und Markendesign und leidet – Designer von ganzem Herzen – wenn Konzepte durch zu viele Kompromisse verwässert werden. Neben eigenen Projekten sammelte er erste Berufserfahrungen bei MetaDesign in Berlin. Zurzeit arbeitet er in einem Kölner Designbüro.

www.thisisservicedesignthinking.com

23. Dirk Uhlenbrock:
Wie ich mein Herz an das kleine „g“ verlor

Von ersten Lieben, gehorteten Schätzen, Kursen in der katholischen Familienstätte, orientalischen Kopfbedeckungen und dem Wunsch ein Popstar zu werden. Eine kleine Reise durch die Schriftenwelt des maskierten Rächers Fontomas – oder, wie aus Spaß langsam Ernst wurde.

Dirk Uhlenbrock, geboren 1964 bei Krupp, aufgewachsen neben dem Ruhrschnellweg. Die Familie stammt aus dem Münsterland, Westfalen, Polen und Österreich. Sozialisiert und ausgebildet an der Hellweg-Schule, dem Viktoria-Gymnasium und der Bergischen Universität und Gesamthochschule Wuppertal. Seit 1991 tätig in den Bereichen Print- und Webdesign – erst bei gut & böse, danach beim designverign, gefolgt von der wysiwyg, wieder selbständig mit signalgrau und jetzt bei blanko und erste liga, büro für gestaltung.

www.ersteliga.de

www.dirkuhlenbrock.com

20. Mik Schulz:
Design in Office-Software

Ein Briefbogen als Dokumentvorlage, geht das? Ohne Zweifel: Word, Excel, PowerPoint, das ganze OpenOffice-Paket oder auch iWorks, in aktuellen Kommunikationsumgebungen sind diese Tools unverzichtbar. Als Designer haben wir gelernt: ein Corporate Design soll sich in jedem Kommunikationsprozess manifestieren, durch alle Medien ziehen. Wie also geht der Designer mit Office-Software um und was sollte der klassische Office-User wissen um Rechnungen, Briefe und Präsentationen auch unter ästhetischen und kommunikationsfördernden Gesichtspunkten zu erstellen? Thema des Vortrags sind dabei nicht die Office-Tools in all ihrer technischen Funktionalität. Es geht darum Hemmschwellen abzubauen, für die unterschiedlichen Programmansätze zu sensibilisieren und Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zielgruppe sind einerseits Designer die für ihre Kunden Geschäftsausstattungssysteme gestalten und dabei berücksichtigen, dass ein gut gestalteter Briefbogen niemals ohne Inhalt kommuniziert. Andererseits Office-User die wissen, dass der Inhalt von Kommunikation („was sage ich“) nicht von der Form („wie sage ich es“) zu trennen ist. Das Anschreiben, Rechnungsformulare, Businesspläne oder auch eine Monitorpräsentation dem CD entsprechen, sollte unser aller Ziel sein. Wieviel virtuelle Gestaltung ist dabei „Muss“ und wieweit kann man gehen ohne gestalterische Mindestansprüche zu vergewaltigen?

Mik Schulz (Jahrgang 1963) startete nach Studium an der FH Dortmund 1991 als klassischer Grafik-Designer in einer Werbeagentur und war maßgeblich für den Aufbau der DTP-Abteilung verantwortlich. Seit 2002 ist er kreativer (Konzeption, Layout, Illustration) wie technischer (Satz, Reinzeichnung, Druckvorstufe, Software-Schulung) Ansprechpartner für Verlage, Agenturen und eigene Kunden. Im Bereich Corporate Design geht seine Dienstleistung bis zur Implementierung in Office- und Spezial-Softwares (zum Beispiel Praxisverwaltungstools). 2006 organisierte er die Ausstellungsreihe „Design-von-hier“ der AGD Regionalgruppe Dortmund/Ruhr. Seit 2007 ist er im Sprecherteam der AGD Regionalgruppe Dortmund/Ruhr und Mitinitiator und -organisator des „Langen Donnerstag“, einer Reihe von Infoveranstaltung (nicht nur) für Kommunikationsdesigner. 2010 war er Projektautor und Mitorganisator von „Ruhrpost.2010“, die Kreativkampagne der AGD im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres.

www.mikschulz.de

19. Elmar Bambach und Julia Marquardt:
Ein Magazin über Orte

„Ein Magazin über Orte“ ist ein monothematisches Heft, das von Elmar Bambach, Julia Marquardt und Birgit Vogel in Berlin im Jahr 2007 gegründet wurde. Es versammelt verschiedene Perspektiven in Form von Fotografien, Zeichnungen und Texten unterschiedlicher Autoren. Das Magazin ist ein Forum sowohl für etablierte als auch für unbekannte zeitgenössische Künstler. Es erscheint halbjährlich und hat in jeder Ausgabe einen anderen Ort zum Thema. Die Ausgaben handeln zum Beispiel von der Küche, vom Park, vom Schreibtisch, vom Tatort oder dem Meer. „Ein Magazin über Orte“ No. 8 ist gerade erschienen und erzählt vom Paradies. 2010 erhielten die Macher den Lead-Award in Gold. In ihrem Vortrag werden Elmar Bambach und Julia Marquardt das Magazin vorstellen und einen Einblick in die Produktion des Off-Magazins geben.

Julia Marquardt, geb.1977 in Hannover. Die Fotografin studierte an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign München und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Sie lebt in Berlin und ist Herausgeberin von „Ein Magazin über Orte“.

Elmar Bambach, geb.1976 in Aachen. Der Fotograf studierte an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign München und an der Ostkreuzschule für Fotografie Berlin. Er lebt in Berlin und ist Herausgeber von „Ein Magazin über Orte“.

www.orte-magazin.de

14. Stephan Nuber:
Design vs. Werbung

14. Stephan Nuber:<br />Design vs. Werbung

»Designer, das sind doch planlose Künstler!« »Werber sind oberflächlich und total arrogant.« So oder so ähnlich hört man die beiden öfters über den jeweils anderen sprechen. Doch meist sind die Vorstellungen nur bestimmt von Klischees und Halbwahrheiten. Wer von beiden verdient wirklich mehr? Wer ist geiler auf Awards? Und wer ist glücklicher in seinem Beruf? In »Design vs. Werbung« treten beide erstmalig gegeneinander an. Also dann: Let’s get ready to rumble!!!

Stephan Nuber (Jahrgang 1983) arbeitet seit Oktober 2009 als Junior Art Director bei namics Deutschland in Frankfurt/Main. Die Online­ Agentur ist für Kunden wie E.ON, Deutsche Bahn, Dekabank, Commerz­bank, Bausparkasse Schwäbisch Hall oder Helvetia Versicherungen tätig. Erste Berufserfahrungen sammelte er unter anderem bei Kraftwerk Design, San Luis Obispo/USA, Ogilvy & Mather, Frankfurt/Main und der Inhouse Agentur der Hornbach Bau-­ und Gartenmärkte. Stephan wurde beim Junior ADC und beim Red Dot ausgezeichnet, erhielt den Mobius Award in Gold und einen Ad Star in Bronze.

Das Studium an der FH Mainz beendete Stephan 2008 mit einer Arbeit zum Thema »Design vs. Werbung«, die u. a. in der PAGE und in der novum veröffentlicht wurde, und die er uns in seinem Vortrag vorstellen wird.