41. Gerhard Haneklau:
Gruppendynamik und Supervision

41. Gerhard Haneklau:<br />Gruppendynamik und Supervision

Gemeinsam kreativ zu sein macht Spaß – meistens. Doch was macht man, wenn es im Team oder im Unternehmen Spannungen und Konflikte gibt? Denn nicht immer läuft es so, wie es sich die Gruppenmitglieder wünschen. Vorstellungen, Ziele und Herangehensweisen und Kompetenzen können sehr verschieden sein und Auslöser für Spannungen sein. Jeder der schon einmal im Team gearbeitet hat, kennt die wohl den Spaß aber auch die Schwiergkeiten die die Arbeit in Gruppen mit sich bringt. Gerade beim Thema Design ist es oft schwierig, Kritik angemessen und sachlich zu formulieren und konstruktiv anzunehmen. Die Gruppendynamik beschäftigt sich mit den psychologischen Prozessen, die in Gruppen ablaufen.

Gerhard Haneklau ist seit vielen Jahren als Berater und Coach tätig. Neben seinem Tätigkeitsschwerpunkt im Gesundheitswesen gehören mittelständische Unternehmen, Non-profit-Organisation und Einzelpersonen zu seinem Kundenkreis. Als Geschäftsführer eines Medizinischen Versorgungszentrums kennt er die Anforderungen an Führungspersonen in komplexen Umfeldern. Seine verschiedenen fachbezogenen Fort- und Weiterbildungen ermöglichen es ihm – neben seiner persönlichen Erfahrung – unterschiedliche Methoden und Konzepte zur Unterstützung anzubieten.

Qualifikationen:

  • Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung/Supervison
  • Gruppendynamiker, Mitglied DGGO (Deutsche Gesellschaft für Gruppen- und Organisationsdyamik)
  • Geschäftsführer eines MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum)
  • Studium: Executive MBA, Healthcare Management

www.haneklau.de

33. Bert Odenthal:
Design – nachhaltig und klimaneutral?

33. Bert Odenthal:<br />Design – nachhaltig und klimaneutral?

Klimaneutrales Drucken wird immer bekannter, aber sind alle Angebote gleich gut? Und können wir selbst unser eigenes Arbeiten als Designer auch klimaneutral gestalten? Wenn ja, reicht das? Wie viel können wir selbst leisten? Wie viel dürfen wir auch unseren Kunden zumuten? Bert Odenthal wird sich pragmatisch und zeigefingerfrei auf den Weg machen und hofft auf eine gute Diskussion in geselliger Runde hinterher. Der 4. Juni 2012 ist übrigens der Deutsche Aktionstag Nachhaltigkeit – unser Abend ist eines von vielen Projekten, die zeigen, dass wir unser Handeln und Denken auf die Zukunft ausrichten.

Bert Odenthal ist selbständiger Grafik-Designer in Münster. Er und sein Team gestalten seit 1996 hauptsächlich im Bereich Nachhaltigkeit und Kultur. Neben NGOs und Bundesverbänden gehören u.a. der Nachhaltigkeitsrat, Ministerien oder auch das ARD-Hauptstadtstudio zu seinen Kunden. Darüber hinaus konzipiert er Projekte zum Thema Nachhaltigkeit, die u.a. von der DBU und BMZ finanziert werden.

www.bert-odenthal.de

44. Dietmar Krüger:
Leben mit, für und von Illustration

44. Dietmar Krüger:<br />Leben mit, für und von Illustration

Seit seinem Diplom 1990 ist Dietmar Krüger erfolgreich als freiberuflicher Illustrator für Buch- und Zeitschriftenverlage, Werbeagenturen und als Comic-Autor tätig. Seine neueste Kreation ist der Münster-Comic „Kim Luna – Der Fluch der Wiedertäufer“.

Dietmar Krüger, Münster, Illustrator und Comic-Autor

www.kim-luna.de

28. Christian Büning und Jakob Maser:
Brot und Spiele

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – und sollte einer der guten Vorsätze für 2012 lauten: „Ich will häufiger zu designforum-muenster.de gehen“, gibt es noch einen Grund mehr, diesen Vorsatz gleich am 2. Januar in die Tat umzusetzen: Christian Büning bringt sein Typo-Quiz mit, bei dem es wertvolle Preise zu gewinnen gibt. Also schon mal das Fontbook unter’s Kopfkissen gepackt …

Aber das neue Jahr wird nicht nur aus „Spiel“ bestehen, auch das „Brot“ des Alltags will bewältigt werden. Jakob Maser wird unter dem Motto „So kann ich nicht arbeiten!“ Techniken, Tools und Anregungen zum Thema Selbstorganisation vorstellen und insbesondere auf die Frage eingehen, wie schaffe ich es, gute Vorsätze auch in die Tat umzusetzen?

Christian Büning ist seit acht Jahren selbstständiger Informationsgestalter und Mitgründer des Plakatverlags. Seit Anfang des Jahres unterrichtet er an der Fachhochschule Münster Informationsgestaltung und Typografie. Sein eigenes Typoquiz könnte er selbst niemals lösen, aber es ist so unterhaltsam!

www.buero-buening.de

Jakob Maser ist einer der drei Inhaber des Designbüros „neues gestalten“. Außerdem ist er Dozent an der Akademie der Wirtschaft der IHK Nord Westfalen, Mitglied im Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner BDG, im Type Director’s Club New York und ist Mitinitiator von designforum-muenster.de. Entgegen anderslautender Gerüchte hat er ein Privatleben und Hobbies.

www.jakobmaser.com

26. Nadine Freischlad:
Crowdsourcing und Design

26. Nadine Freischlad:<br />Crowdsourcing und Design

Seit einigen Jahren gibt es unzaählige Plattformen, die Design-Aufgaben ausschreiben. Oft funktionieren diese nach dem Wettbewerbs-Prinzip. Vorschläge dürfen von jedem eingereicht werden, den Zuschlag bekommt am Ende nur einer. Das Prinzip, was dahinter steckt, nennt sich Crowdsourcing und basiert auf dem Versprechen der „Weisheit der Masse“: Wird eine Aufgabe an eine undefinierte, große Menge von Menschen ausgeschrieben, wird sich dort eine Lösungen finden. Für Gestalter ist das Thema Crowdsourcing oft ein rotes Tuch. In der Masse ensteht nur mittelmäßige Qualität, die Preise hochwertiger Designleistung werden verwässert, es fehlt der wichtige direkte Austausch zwischen Designer und Kunden. Das sind nur ein paar der Argumente, die sich gegen Design-Crowdsourcing Angebote richten. Doch muss Crowdsourcing schlecht sein? Unter welchen Umständen kann Crowdsourcing im Gestaltungsprozess einen Mehrwert bieten, und wo geht die Entwicklung hin? Wir untersuchen verschiedene Beispiele von Crowdsourcing und Design und diskutieren über das Modell der Plattform jovoto, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine nachhaltige und auf Kollaboration basierende weiterführende Form des Crowdsourcing zu etablieren.

Nadine Freischlad studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin und arbeitet seit 2009 als Community Manager und Community Advisor u.a. für die Plattform jovoto.com. Dabei ist ihr spezielles Themenfeld Kollaboration: Was geschieht, wenn Menschen mittels einer technischen Infrastruktur zusammenarbeiten und Probleme lösen? Wie lässt sich die Kreativität Vieler am besten bündeln? Während des Studiums arbeitete Nadine als Assistentin für den niederländischen Künstler Iepe Rubingh und die Veranstaltungsreihe Pecha Kucha. Daher stammt wohl die bis heute anhaltende Faszination für kreative Prozesse und außergewöhnliche Ideen.

www.jovoto.com

24. Jakob Schneider:
This is Service Design Thinking

Die Gestaltung von Produkten, landläufig Design genannt, ist ein wertschöpfender Prozess – eine Dienstleistungsgesellschaft verlangt diese Wertschöpfung naturgemäß auch für Dienstleistungssysteme. Ein Beispiel für eine gelungene Produkt–Service Kombination ist etwa der Apple iPod, bei dem nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das Service-System iTunes gestaltet wurde. Aber auch klassische Dienstleistungseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser stellen ein typisches Tätigkeitsfeld dar.

In seiner ausgezeichneten Diplomarbeit hat sich Jakob Schneider gemeinsam mit dem Diplom-Kaufmann Marc Stickdorn mit diesem neuen Tätigkeitsfeld befasst. Ergebnis ist das Buch „This is Service Design Thinking“, das im Amsterdamer Verlag „BIS Publishers“ erschienen ist.

Jakob Schneider ist als Designer seit 2006 selbstständig für verschiedene Auftraggeber tätig, von kleinen Kulturinstitutionen bis zu großen Handelsunternehmen. Die Prozesse und Mechanismen hinter den Dingen haben ihn schon immer fasziniert. Daher trennt er in seiner Arbeit nicht zwischen Informations- und Markendesign und leidet – Designer von ganzem Herzen – wenn Konzepte durch zu viele Kompromisse verwässert werden. Neben eigenen Projekten sammelte er erste Berufserfahrungen bei MetaDesign in Berlin. Zurzeit arbeitet er in einem Kölner Designbüro.

www.thisisservicedesignthinking.com

22. Christof Schreckenberg: Ideen – Chancen – Kreativpiloten

Um die Brancheninitiative der Bundesregierung zu unterstützen, ist mit Mitteln der Bundesregierung in 2009 das „Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes“ im RKW aufgebaut worden. Bundesweit unterstützen acht Ansprechpartner in acht Regionen die kreativen Gründer, Freiberufler und Kleinstunternehmen mit kostenlosen Orientierungsberatungen. Das Team ist so bunt zusammengesetzt wie die heterogene Branche selbst: Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in unterschiedlichen Bereichen der „Szene“ erfolgreich gearbeitet, beispielsweise in der Musikwirtschaft oder im Theater. Ihr Ziel ist es, den Zugang zu Förderungen und Märkten zu verbessern, aber auch die Weiterbildung und den Know-how-Transfer in der Branche zu festigen. Über regionale Netzwerkarbeit soll zudem die Verankerung der Aktivitäten in den Regionen angestoßen und bereichert werden. Christof Schreckenberg wird nicht nur über die Angebote des Kompetenzzentrums berichten, sondern auch über die konkrete Arbeit vor Ort und den Wettbewerb „Kultur- & Kreativpiloten Deutschland“.

Christof Schreckenberg war nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre als Kulturmanager vorwiegend in der freien Szene NRW tätig, realisierte vielfältige Tanz-, Theater-, Musik- und interkulturelle Projekte regional und international. In Münster bietet er an jedem 2. Dienstag Orientierungsberatungen im Coppenrath Verlag an. Hier geht es darum, die individuelle Situation zu klären, Ideen zu reflektieren, gemeinsam weiterzuentwickeln, an weiterführende Beratungsangebote zu vermitteln, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aufzuzeigen. Die Terminabsprache kann per E-Mail an kreativ@rkw.de oder telefonisch über 030 346465300 (Mo.–Fr. 10–18 Uhr) erfolgen.

www.rkw-kreativ.de

17. Olaf Köcher und Rüdiger Schaar:
Steuern, Alters- und Krankenvorsorge für Medienberufe

Künstlersozialkasse: Ja oder Nein? Wie versichern? Wie im Ausland versteuern? Wie überhaupt vorgehen? Immer wieder stehen Künstler und Medien­schaffende vor Problemen mit dem Finanzamt und vor den gleichen diffizilen Fragen bezüglich Ihrer Alters­- und Krankenversorgung. Im Dschungel aus Gesetzen, Regelungen und Einschränkungen den Durchblick zu bewahren, gelingt nur Wenigen.

Medienvorsorge.de versteht sich als unabhängiges, kostenloses Forum, welches von Fachleuten, die sich auf die Beratung von Künstlern und Medientrei­benden spezialisiert haben, gegründet wurde. Zum Team zählen Steuerberater, unabhängige Versicherungsmakler, Rechtsanwälte sowie Fachjournalisten, die in einer Datenbank Antworten auf die häufigsten Fragen der Künstler ge­ben. Die Website soll dazu dienen, sich objektiv und umfassend zu informieren und auch anhand von Praxisbeispielen Anregungen zu erhalten.

Olaf Köcher, Versicherungskaufmann, berät in Fragen zur Altersvorsorge, Krankenversicherung und Künstlersozialkasse.

Rüdiger Schaar, Dipl. Kaufmann (FH), Steuerberater, berät in sämtlichen Steuer­fragen von Künstlern und Medientreibenden. Er ist einer der Hauptinitia­toren von medienvorsorge.de und Co­-Autor des Buches »Besteuerung von Medienberufen«.

16. Christian Büning:
Ich weiß nicht – 50 Euro? Kalkulation und Vergütung für Designer

16. Christian Büning:<br />Ich weiß nicht – 50 Euro? Kalkulation und Vergütung für Designer

Wer als Designer selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Über­leben reichen.

Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Le­ben und für die Rente übrig bleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst:

  • Was will das Finanzamt wissen?
  • Was sind nochmal Nutzungsrechte?
  • Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme?

Christian Büning hat an der FH Münster Typografie und Informationsgestaltung studiert. Seit 2002 arbeitet er als freier Typograf und Informationsgestalter für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Verlage – seit 2005 mit Diplom. Aus Verlegenheit gründete er im Jahr 2007 den Lernplakate Fachverlag und seit 2009 ist er Referatsleiter Wirtschaft beim Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner BDG (mehr Informationen: www.bdg­designer.de).

www.buero-buening.de

13. Kristina Schneider:
Neue Arbeitsformen für Designer

13. Kristina Schneider:<br />Neue Arbeitsformen für Designer

Coworking, Digitale Bohème und Neues Arbeiten – Was steckt hinter den Schlagworten? Konzepte nur für Blogger oder auch alltagstauglich für Kreative? Wie mobiles, projektorientiertes und vernetztes Arbeiten für Designer funktionieren kann, was Coworking damit zu tun hat und welche Qualifikatio­nen für einen Berufsstart jenseits des Strebens nach Festanstellung nötig sind.

Kristina Schneider, Jg. 1983, arbeitet seit 2008 als freie Konzepterin und Webdesignerin in Berlin. Arbeitsplatz ihrer Wahl ist ein Berliner Coworking Space, in dem sich ein ständig wachsendes Netzwerk aus Kreativen, Programmierern und Textern zusammenfindet. Zuvor hat sie in Münster und Zürich Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik studiert und ein Volontariat in der Öffentlichkeitsarbeit von Skulptur Projekte Münster absolviert.

www.kristinaschneider.com

10. Karl-Heinz Kemmann:
Direktmarketing in der Praxis

Direktmarketing ist ein vielschichtiges Feld, das neben gestalterischen Herausforderungen auch jede Menge technische und postalische Vorschriften zu beachten gilt. Kleine Ursachen können hier große Auswirkungen haben, zum Beispiel auf die Portokosten. Verständlich, dass Designer das Thema oft nur mit spitzen Fingern anfassen. Dabei sind die Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache wie Selfmailer gerade für kleinere und mittlere Unternehmen eine sinnvolle und kosten­günstige Ergänzung des Mediamix. Karl­-Heinz Kem­mann wird uns dazu in seinem Vortrag Beispiele aus der Praxis zeigen und die Möglichkeiten eines Lettershops vorstellen.

Karl-Heinz Kemann (*1964) ist seit 2003 Technischer Leiter bei Westermann’s Lettershop. Zuvor war er Fachverantwortlicher für den Bereich Novell und NT Server und später Gruppenleiter Backoffice Server bei Hutchison Telecom, Consultant und Trainer bei ConSense IT. Er lebt in Havixbeck, ist verheiratet und hat drei Kinder.

www.westermann-lettershop.de

6. Bernd Pirrone:
Web2Print 2.0 – die neuen Geschäftsmodelle

6. Bernd Pirrone:<br />Web2Print 2.0 – die neuen Geschäftsmodelle

Web2Print ist Mainstream. Das Geschäft aus dem Netz gehört nicht mehr nur den spezialisierten, reinen Online-Druckereien. Immer mehr klassische Druckereien beschäftigen sich mit dem Internet-Geschäft, um dem wandelnden Einkaufsverhalten Rechnung zu tragen. Die rasante Entwicklung der technischen Voraussetzungen verändert Geschäftsmodelle und eröffnet völlig neue Vertriebsperspektiven. Der Vortrag gibt einen Überblick des Status Quo und einen Ausblick auf die Trends.

Bernd Pirrone wurde 1956 in Westrhauderfehn, Ostfriesland, geboren. 1981 hat er sein Studium am FB Design der FH Münster abgeschlossen. Nach mehreren Stationen bei verschiedenen Arbeitgebern war er von 1983 bis 1991 freiberuficher Grafik-Designer. Daneben war er als Dozent an Volkshochschulen, der FH Münster und an einer Berufsschule tätig. 1992 gründete mit zwei Partnern in Münster die Werbeagentur BJM. Als geschäftsführender Gesellschafter war er bis 2000 im Bereich Konzeption, Marken- und Unternehmenskommunikation sowie im Kundenkontakt verantwortlich für Kunden wie Hydro Agri, die Provinzial Versicherung, die VEKA AG oder Wilhelm Karmann.

Die Neuen Medien und sein Arbeitsfeld Marketing führten ihn im Jahr 2000 nach Berlin in das Projekt House of Lottery. Später betreute er die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) und den Werbepool der Lotterieeinnehmer der SKL im Bereich Online-Vertrieb, New Media, New Business und Direkt-Marketing. 2002 war er als Berater im Zuge der Umstrukturierung im Hause Premiere Fernsehen, München im Bereich New Media, New Business und Marketing tätig.

Seit Ende 2008 hat er sich dem StartUp PrintshopCreator verschrieben und ist jetzt Marketingleiter bei Printsuccess – Agentur für IT Beratung für Druck-, Medien- und IT-Dienstleister in Münster.

www.printshopcreator.de

4. Maike Hohmeier:
Chancen und Risiken einer Spezialisierung – am Beispiel Pharma

4. Maike Hohmeier:<br />Chancen und Risiken einer Spezialisierung – am Beispiel Pharma
  • Marke Hohmeier stellt ihre Arbeit für die Pharmabranche vor
    Marke Hohmeier stellt ihre Arbeit für die Pharmabranche vor

Die Fokussierung auf ein Thema bietet viele Chancen – sowohl für Agenturen als auch für die Designerin oder den Designer. Hat man sich Spezialkenntnisse zu Eigen gemacht, ist es leichter, an Aufträge zu kommen und sich „einen Namen“ zu machen. Aber es gibt auch Schattenseiten. Der Markt der Pharmawerbung zum Beispiel ist in Deutschland sehr übersichtlich. Da kennt man sich auf Agenturseite und weiß um Qualitäten – aber auch um Schwachstellen. Aus mehr als zehnjähriger Berufserfahrung in diesem Bereich kennt Maike Hohmeier Chancen und Risiken, die mit einer Spezialisierung auf den Healthcare-Sektor einhergehen. Erfahrungen, die sich aber auch auf andere Branchen übertragen lassen.

Maike Hohmeier hat Visuelle Kommunikation/Grafikdesign und Illustration an der FH Münster studiert und 1998 ihr Diplom mit Auszeichnung bestanden. Nach einer kurzen Zwischenstation bei PROMOTEX ging es 1999 nach Hamburg. Dort begann Maike als Junior Art Directorin bei Unterweger und Partner/Health Care Communication, wo sie für fast neun Jahre blieb und es bis zur Kreationsleitung und Ausbilderin brachte.

Sie betreute Kunden aus allen Bereichen des Pharmasektors, darunter namhafte wie Baxter, Ciba Vision, Roche Pharma und Roche Diagnostics, Beiersdorf, GSK oder Novartis. 2008 wechselte sie zu Draftfcb und baute dort die Health Care Unit mit auf. Seit kurzem arbeitet Maike als Freelancerin für verschiedene Unternehmen und Agenturen.

www.maike-hohmeier.de