104. Nicolai Schwarz:
Bitcoin, Blockchain und Co.

104. Nicolai Schwarz: <br />Bitcoin, Blockchain und Co.

Immer mehr Unternehmen entdecken die Blockchain für sich. Gerade erst hat IBM zum Beispiel »Food Trust« vorgestellt, ein Blockchain-gestütztes System, um den Transport von Lebensmittel zu verfolgen. Aber was genau ist eine Blockchain eigentlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie hängt das mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen zusammen?

Unter den Kryptowährungen ist Bitcoin sicher die bekannteste. Daneben hört man auch manchmal von Währungen wie Litecoin, Ethereum, Ripple XRP oder Stellar. Tatsächlich sind mittlerweile über 4.500 Kryptowährungen im Einsatz. Ungefähr 1.000 davon erreichen einen täglichen Handelsumsatz von über 10.000 US-Dollar. Bei all dem Hype ist es kein Wunder, dass auch die Hamburger CDU darüber nachdenkt, eine eigene Währung einzuführen, den Hamburgcoin. Schließlich haben auch Städte wie Berkeley und Seoul bereits eine eigene lokale Digitalwährung.

Die Kryptowährungen basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Die technische Basis und die vielen verschiedenen Systeme machen es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Der Vortrag erklärt die wichtigsten Begriffe, zeigt die Vor- und Nachteile und erzählt ein paar Geschichten aus der Welt der Kryptowährungen.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei schreibt er für verschiedene Computer- und Web-Magazine. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Leider hat er es um 2010 herum verpasst, in Bitcoins zu investieren und Millionär zu werden.

 

91. Nicolai Schwarz:
Kreative Intelligenz

91. Nicolai Schwarz: <br />Kreative Intelligenz

Künstliche Intelligenzen können immer mehr, immer schneller und immer besser. Deshalb werden sie über kurz oder lang auch jede Menge Jobs übernehmen.

Schon 2013 haben Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne an der Universität Oxford die Studie »The future of employment: How susceptible are jobs to computerisation?« veröffentlicht. Darin untersuchen sie die Auswirkung der Computerisierung auf 702 Berufsbilder des US-Arbeitsmarktes. Sie kommen zu dem Schluss, dass 47 Prozent dieser Berufe bedroht sind. Das ist für verschiedene Berufe leicht vorstellbar. Wenn etwa Taxi- und Lastwagenfahrer durch selbstfahrende Kraftfahrzeuge ersetzt werden. In anderen Branchen könnten Chatbots Berater und Call-Center-Mitarbeiter ablösen.

Innerhalb der Kreativ- und Medienbranche mögen wir uns im direkten Vergleich noch sicher fühlen. Wie sollen uns unemotionale Computerprogramme auch das Wasser reichen können, wenn es darum geht, Artikel zu schreiben, Musik zu komponieren oder Logos und Websites zu gestalten? Ganz so sicher sind unsere Jobs dann aber doch nicht.

Denn künstliche Intelligenzen werden bereits in kreativen Bereichen eingesetzt – und das schon seit Jahrzehnten. In vielen Fällen sind die Ergebnisse eher zum Schmunzeln, in einzelnen Projekten aber erschreckend gut. So gut, dass Menschen manchmal nicht unterscheiden können, ob ein Musikstück oder ein Gedicht nun von einem Computer oder einem anderen Menschen erschaffen wurde.

Der Themenabend zeigt viele unterschiedliche Beispiele von Werken, die künstliche Intelligenzen im Kreativbereich geschaffen haben.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei ist er Projektleiter und Redakteur beim (Web-)Fachmagazin Screenguide. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Er hätte nichts dagegen, wenn irgendwann einmal künstliche Intelligenzen einen Großteil seiner Arbeit übernehmen. In dieser Hoffnung hat er auch als Founding Member »The Grid« unterstützt, eine künstliche Intelligenz, die Websites baut.

textformer.de

Kommentierte Folien des Vortrags zum Nachlesen: http://textformer.de/slides/2017/08/ki/