81. Mik Schulz:
MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

81. Mik Schulz: <br />MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

Die Anforderung Corporate-Design auch in Office-Anwendungen zu integrieren ist, spätestens seit PDF-Rechnungen per E-Mail rechtsverbindlich sind, zum Standard geworden. Als nützlich erweist sich dabei die Lieferung gestaltungskonformer Vorlagen für Word, Excel und/oder PowerPoint.

In der Regel bedeutet dies für den Gestalter drei Problemzonen zu meistern:

  1. Er liefert ein Halbfertigprodukt, bei dem er einen Teil der Kontrolle an nicht gestaltungsgeschulte User übergeben muss. Hier wird meist zusätzliche Beratung nötig.
  2. Er muss in Programmen arbeiten die oft anders reagieren, als er es von seinen digitalen Werkzeugen gewohnt ist.
  3. Er muss in den meisten Fällen einen Plattformwechsel (Designer = MacOS, Office-User = Windows) einplanen.

Zumindest der letzte Punkt ist seit dem Release der aktuellen Office-Version 2016 (zum ersten Mal tragen MacOS- und Windows-Version die gleiche Jahreszahl) besser beherrschbar geworden, völlig identisch sind Benutzeroberfläche und Funktionsumfang aber immer noch nicht. Auch wenn die Unterschiede sich selten in bestehenden Dokumenten manifestieren, so sind sie doch hinderlich beim Planen von Designs, Erstellen von Vorlagen und bei der Beratung des Kunden.

In seinem Vortrag spricht Mik Schulz die wichtigsten (Design-)Fallstricke an und zeigt Workarounds auf, auch unter Berücksichtigung älterer Office-Version ab 2007.

Mik Schulz ist Diplom-Designer und Illustrator und seit 2002 selbstständig. Er hat sich im Bereich „Corporate Design und Office-Software“ spezialisiert. Seit 2008 ist er Co-Regionalsprecher der AGD Dortmund/Ruhrgebiet und Mitorganisator des Langen Donnerstags in Dortmund.

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51. Mik Schulz:
Original oder originell – Prinz Eisenherz und die Reproduktion

51. Mik Schulz:<br />Original oder originell – Prinz Eisenherz und die Reproduktion

Sind die Originalzeichnungen auch das Original des Comics? Comics entstehen für die Massenpublikation, oft arbeitsteilig. Nicht erst seitdem viele Comics auch oder sogar zuerst im Internet erscheinen und der Workflow sich schon lange ins Digitale verlagert hat, muss man sich fragen: „Was ist das Original?“

In der Regel der Erstabdruck, ist die Antwort von Mik Schulz. Anhand des Comicklassikers „Prinz Eisenherz“ will er dies dokumentieren. Er stellt den Schöpfungsprozess Hal Fosters vor und wirft einen Blick auf die technischen Produktionswege die zur Mitte des 20. Jahrhunderts den Comic zum farbenfrohesten Massenmedium machten und vergleicht am Ende die Ansätze aktueller Neuausgaben.

Den Laien erwarten interessante Einblicke in klassische Illustration und Druckproduktion, professionelle Illustratoren und Designer können sich auf einen (nostalgischen) Rückblick auf Vor-Photoshop-Zeiten freuen. Neben dem Vortrag werden Originalzeitungsseiten aus den 30er bis 70er Jahren präsentiert. An unterschiedlichen nationalen und internationalen Ausgaben kann das Publikum (vorsichtig bitte) selbst die Abbildungsqualität beurteilen.

Mik Schulz ist freiberuflicher Grafik-Designer und Illustrator in Dortmund. Hier engagiert er sich auch in der Regionalarbeit der AGD und organisiert regelmäßig mit Kollegen den „Langen Donnerstag“, eine Infoveranstaltung für Designer, Kreativdienstleister, Freiberufler und andere Interessierte.

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20. Mik Schulz:
Design in Office-Software

Ein Briefbogen als Dokumentvorlage, geht das? Ohne Zweifel: Word, Excel, PowerPoint, das ganze OpenOffice-Paket oder auch iWorks, in aktuellen Kommunikationsumgebungen sind diese Tools unverzichtbar. Als Designer haben wir gelernt: ein Corporate Design soll sich in jedem Kommunikationsprozess manifestieren, durch alle Medien ziehen. Wie also geht der Designer mit Office-Software um und was sollte der klassische Office-User wissen um Rechnungen, Briefe und Präsentationen auch unter ästhetischen und kommunikationsfördernden Gesichtspunkten zu erstellen? Thema des Vortrags sind dabei nicht die Office-Tools in all ihrer technischen Funktionalität. Es geht darum Hemmschwellen abzubauen, für die unterschiedlichen Programmansätze zu sensibilisieren und Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zielgruppe sind einerseits Designer die für ihre Kunden Geschäftsausstattungssysteme gestalten und dabei berücksichtigen, dass ein gut gestalteter Briefbogen niemals ohne Inhalt kommuniziert. Andererseits Office-User die wissen, dass der Inhalt von Kommunikation („was sage ich“) nicht von der Form („wie sage ich es“) zu trennen ist. Das Anschreiben, Rechnungsformulare, Businesspläne oder auch eine Monitorpräsentation dem CD entsprechen, sollte unser aller Ziel sein. Wieviel virtuelle Gestaltung ist dabei „Muss“ und wieweit kann man gehen ohne gestalterische Mindestansprüche zu vergewaltigen?

Mik Schulz (Jahrgang 1963) startete nach Studium an der FH Dortmund 1991 als klassischer Grafik-Designer in einer Werbeagentur und war maßgeblich für den Aufbau der DTP-Abteilung verantwortlich. Seit 2002 ist er kreativer (Konzeption, Layout, Illustration) wie technischer (Satz, Reinzeichnung, Druckvorstufe, Software-Schulung) Ansprechpartner für Verlage, Agenturen und eigene Kunden. Im Bereich Corporate Design geht seine Dienstleistung bis zur Implementierung in Office- und Spezial-Softwares (zum Beispiel Praxisverwaltungstools). 2006 organisierte er die Ausstellungsreihe „Design-von-hier“ der AGD Regionalgruppe Dortmund/Ruhr. Seit 2007 ist er im Sprecherteam der AGD Regionalgruppe Dortmund/Ruhr und Mitinitiator und -organisator des „Langen Donnerstag“, einer Reihe von Infoveranstaltung (nicht nur) für Kommunikationsdesigner. 2010 war er Projektautor und Mitorganisator von „Ruhrpost.2010“, die Kreativkampagne der AGD im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres.

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