Gangster. Die Bosse von Chicago

von Robert Nippoldt

Gerstenberg Verlag, 2005

Gangster gibt Einblick ins Chicago der Roaring Twenties und erzählt von einer quirligen, boomenden Stadt und den lebenshungrigen Menschen, die dort im anbrechenden neuen Zeitalter nach dem großen Krieg ihre Freiheit genießen. Vor allem aber zeigt es die zwielichtige Szene, die sich im Schatten der Prachtentfaltung entwickelt: Mit der Einführung der Prohibition formieren sich Gangsterbanden, deren äußerst erträgliches Geschäft der Alkoholschmuggel ist. Betrug, Erpressung und kaltblütige Morde sind an der Tagesordnung.

Die anektdotenreich erzählten Geschichten um die Gangsterbosse, korrupten Politiker und bestochenen Polizisten ergänzen sich zu einer durchgehenden Erzählung, deren Krönung die Schilderung vom Aufstieg und Fall des mächtigsten und wohl berühmtesten Vertreters seiner Zunft ist: Al Capone. Er, der Boss der Bosse, führte sein Leben nach dem Motto: »Mit einem freundlichen Wort und einer Pistole erreicht man mehr als mit einem freundlichen Wort allein.«

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