92. Andreas Wolter:
Historische Netze visualisieren

92. Andreas Wolter: <br />Historische Netze visualisieren

Für das neue NS-Dokumentationszentrum München entwickelten Andreas Wolter und Jens Weber mehrere mediale Anwendungen, die mithilfe interaktiver Informationsvermittlung dem Besucher komplexe historische Zusammenhänge wie bzw. die NS-Ideologie, Machtstrukturen etc. verdeutlichen sollen. Andreas Wolter erläutert die konzeptionellen, gestalterischen und technischen Herausforderungen, die dieses Projekt mit sich brachte, und präsentiert weitere Projekte des Arbeits­kollektivs „WeberWolter“ aus dem Bereich der Informa­tionsvisualisierung.

https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/home/

Andreas Wolter, geboren 1971 im Breisgau, hat Grafik-Design in Freiburg und Münster studiert, sowie Media Architecture in Weimar. Seit 2002 ist er Freelancer in den Bereichen Produkt-, Grafik-, Motion-Design und Ausstellungs-/Eventgestaltung. 2006 gründete er mit Jens Weber das Kollektiv mediaarchitecture.de. Seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter, u.a. Interfacedesign in Weimar und Architekturinformatik in München.

http://mediaarchitecture.de/

91. Nicolai Schwarz:
Kreative Intelligenz

91. Nicolai Schwarz: <br />Kreative Intelligenz

Künstliche Intelligenzen können immer mehr, immer schneller und immer besser. Deshalb werden sie über kurz oder lang auch jede Menge Jobs übernehmen.

Schon 2013 haben Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne an der Universität Oxford die Studie »The future of employment: How susceptible are jobs to computerisation?« veröffentlicht. Darin untersuchen sie die Auswirkung der Computerisierung auf 702 Berufsbilder des US-Arbeitsmarktes. Sie kommen zu dem Schluss, dass 47 Prozent dieser Berufe bedroht sind. Das ist für verschiedene Berufe leicht vorstellbar. Wenn etwa Taxi- und Lastwagenfahrer durch selbstfahrende Kraftfahrzeuge ersetzt werden. In anderen Branchen könnten Chatbots Berater und Call-Center-Mitarbeiter ablösen.

Innerhalb der Kreativ- und Medienbranche mögen wir uns im direkten Vergleich noch sicher fühlen. Wie sollen uns unemotionale Computerprogramme auch das Wasser reichen können, wenn es darum geht, Artikel zu schreiben, Musik zu komponieren oder Logos und Websites zu gestalten? Ganz so sicher sind unsere Jobs dann aber doch nicht.

Denn künstliche Intelligenzen werden bereits in kreativen Bereichen eingesetzt – und das schon seit Jahrzehnten. In vielen Fällen sind die Ergebnisse eher zum Schmunzeln, in einzelnen Projekten aber erschreckend gut. So gut, dass Menschen manchmal nicht unterscheiden können, ob ein Musikstück oder ein Gedicht nun von einem Computer oder einem anderen Menschen erschaffen wurde.

Der Themenabend zeigt viele unterschiedliche Beispiele von Werken, die künstliche Intelligenzen im Kreativbereich geschaffen haben.

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei ist er Projektleiter und Redakteur beim (Web-)Fachmagazin Screenguide. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Er hätte nichts dagegen, wenn irgendwann einmal künstliche Intelligenzen einen Großteil seiner Arbeit übernehmen. In dieser Hoffnung hat er auch als Founding Member »The Grid« unterstützt, eine künstliche Intelligenz, die Websites baut.

textformer.de

Kommentierte Folien des Vortrags zum Nachlesen: http://textformer.de/slides/2017/08/ki/

 

90. Ferdinand Grah:
Design Thinking

90. Ferdinand Grah:<br /> Design Thinking

In seinem Vortrag zeigt Ferdinand Grah, wie die Innovationsfähigkeit als Kernkompetenz von Unternehmen mit Hilfe von Design Thinking gesteigert werden kann. Er geht außerdem der Frage nach, wie Unternehmen aus ihrer Innovationskultur einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil generieren können.

Ferdinand Grah ist ein erfahrener Creative Leader und Change Maker mit umfassendem Know-how im Bereich Innovationsmanagement, Creative Leadership und Design Thinking. Als Consultant war er viele Jahre für MHP – A Porsche Company und IBM international tätig und hat zahlreiche Kunden in unterschiedlichen Branchen erfolgreich beraten. Im Rahmen seines Lehrauftrages coacht er zudem Professionals im Bereich Design Thinking an der HPI-Academy in Potsdam.

Seine langjährige Erfahrung und Expertise ermöglicht es ihm, Menschen und Ideen an kreativen Orten zusammen zu bringen, um so außergewöhnliche Lösungen entstehen zu lassen. Er ist Absolvent des Professional Education Program der HPI School of Design Thinking in Potsdam, einem Schwesterinstitut der d.school in Stanford, sowie Absolvent des Creative Leadership Program an der KaosPilot Business and Design School in Aarhus. Zudem hat er eine Ausbildung an der Porsche Consulting Akademie zum Thema Lean Management durchlaufen.

www.ferdinandgrah.de

Download der Vortragsfolien (PDF, 14 MB)

89. Sommerfest mit Designstücken

89. Sommerfest mit Designstücken

Wir setzen uns nach draußen, trinken was Kühles und stellen mitgebrachte Designstücke vor: Bücher, Prospekte, Karten, Kalender …

Programm XVI (7.2017–12.2017)

Programm XVI (7.2017–12.2017)

Programm 2017-II

03.07.2017
#89 Sommerfest + Designstücke

Wir setzen uns nach draußen, trinken was Kühles und stellen mitgebrachte Designstücke vor: Bücher, Prospekte, Karten, Kalender …


07.08.2017
#90 Ferdinand Grah: Design Thinking

In seinem Vortrag wird Ferdinand Grah zeigen, wie die Innovationsfähigkeit als Kernkompetenz von Unternehmen mit Hilfe von Design Thinking gesteigert werden kann. Er geht außerdem der Frage nach, wie Unternehmen aus ihrer Innovationskultur einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil generieren können.


04.09.2017
#91 Nicolai Schwarz: Kreative Intelligenz

Auch in kreativen Bereichen werden künstliche Intelligenzen eingesetzt. In vielen Fällen sind die Ergebnisse so gut, dass Menschen manchmal nicht unterscheiden können, ob etwas von einem Computer oder einem anderen Menschen erschaffen wurde. Nicolai Schwarz zeigt uns viele unterschiedliche Beispiele dieser Werke:
Musikstücke, Gedichte, Chatbots…


02.10.2017
#92: Andreas Wolter: Historische Netze visualisieren

Für das neue NS-Dokumentationszentrum München entwickelten Andreas Wolter und Jens Weber mehrere mediale Anwendungen, die mithilfe interaktiver Informationsvermittlung dem Besucher komplexe historische Zusammenhänge wie bzw. die NS-Ideologie, Machtstrukturen etc. verdeutlichen sollen. Andreas Wolter erläutert die konzeptionellen, gestalterischen und technischen Herausforderungen, die dieses Projekt mit sich brachte, und präsentiert weitere Projekte des Arbeitskollektivs „WeberWolter“ aus dem Bereich der Informationsvisualisierung.


06.11.2017
#93 Marcus Herrenberger: Illustrieren, Zeichnen, Fotografieren

#1 Lehre am FB Design – Illustration, Urban Art, Zeichnen – wer, wie, was – Gelingen, Scheitern, Kurswechsel, was geht dann? #2 Eigene Arbeien / Illustration #3 Eigene Arbeiten / Fotografie


04.12.2017
#94 Dietmar Krüger: Die Geschichte moderner Symbole

Kommunikation wäre ohne Zeichen, Symbole, Icons, Emojis etc. in unserer modernen Welt nicht denkbar. Doch woher kommen diese Symbole? Viele sind so alt, dass man ihren Ursprung durchaus als mystisch bezeichnen kann. Durch ihre immer wiederkehrende Nutzung und ihre immer wieder neu ausgedeutete Bedeutung erfahren wir mehr über uns und unsere Zeit.

88. Ludwig Übele:
Im Dschungel der Schriftlizenzen

88. Ludwig Übele:<br /> Im Dschungel der Schriftlizenzen

Was muss bei der Lizenzierung von Schriften beachtet werden?

Wer Schriften kaufen und benutzen will, muss die jeweiligen Lizenzvereinbarungen akzeptieren. Das Kleingedruckte ist aber selten einfach zu verstehen. Ludwig Übele versucht etwas Licht in das Thema Schriftlizensierung (EULA) zu bringen. Was ist erlaubt und was nicht? Er wird uns darüber hinaus auch einen kleinen Einblick in seine Schriftentwürfe und Markenentwicklungen geben.

Ludwig Übele studierte Grafik-Design in Deutschland und Finnland. Einige Jahre arbeitete er in verschiedenen Designbüros in Europa. 2007 absolvierte er den Postgraduierten-TypeMedia-Kurs an der Königlichen Akademie der Künste (KABK) in Den Haag. Seine eigene Schirftfoundry LudwigType startete er im selben Jahr. Heute lebt er in Berlin und arbeitet in den Bereichen Schriftgestaltung und Markenentwicklung. Neben seinen eigenen Schriftentwürfen arbeitet er mit dem großen Schriftgestalter Georg Salden zusammen und vertreibt seine Schriften exklusiv auf TypeManufactur.

www.ludwigtype.de

87. Abschlussarbeiten des FB Design

87. Abschlussarbeiten des FB Design

Mal was Neues: Auf dem Parcours – der Abschlussausstellung der des FB Design der FH Münster – haben wir im Februar 2017 einige Absolventen eingeladen, uns ihre Abschlussarbeiten vorzustellen. So erhalten wir einen tieferen Einblick als es beim Rundgang möglich ist.

Zwei Abschlussarbeiten werden uns persönlich vorgestellt:

„Bewusst Nachhaltigkeit visualisieren“

Philipp Uhr & Kathrin Scholz

„Fleisch und Blut“

Rachel Determeyer & Yannic Hefermann

86. Valentin Krayl und Markus Köninger:
Wir sind Wunderfitz
// Till Lennecke:
Münster – ein illustrierter Spaziergang

86. Valentin Krayl und Markus Köninger: <br />Wir sind Wunderfitz <br />// Till Lennecke: <br />Münster – ein illustrierter Spaziergang <br />

Der Illustrator Till Lenecke, frisch an der FH Muenster / FB Design mit Bachelor abgeschlossen, stellt sich und sein Werk „Münster – Ein illustrierter Spaziergang“ vor.

www.lenecke-zeichnet.de

Im Anschluss als Hauptact: Wir sind Wunderfitz // Valentin Krayl & Co

Comics & Co

Wunderfitz ist ein Kollektiv von Comicschaffenden, das Geschichten mit Bildern erzählt. Das Wort Wunderfitz ist übrigens aus dem süddeutschen Raum geliehen und bedeutet soviel wie Neugier. Gleich mit dem ersten Comic-Magazin gewann Wunderfitz den Max-und-Moritz-Preis beim „Comic Salon“ in Erlangen.

Die beiden Wunderfitze Valentin Krayl (Hrsg.) und Markus Köninger lernten sich während ihrer gemeinsamen Studienzeit in Mannheim kennen. Heute leben und arbeiten beide als freie Designer und Illustratoren in Münster bzw. Köln und absolvieren ihre Masterarbeiten, mit Schwerpunkt Illustration, an der Münster School of Design.

wirsindwunderfitz.de

85. Nicole Reck:
Die Unternehmerpersönlichkeit

85. Nicole Reck: <br />Die Unternehmerpersönlichkeit

Wer ist sie? Was sollte sie können? Worauf sollte sie achten?

Der Schritt in die Selbständigkeit geschieht aus unterschiedlichsten Motivationen: Lust auf Neues, Freude am selbstbestimmten Arbeiten oder die Chance mehr zu verdienen als im Angestelltenverhältnis. Damit alles so kommt, wie gewünscht, ist es gut, ein paar Dinge direkt zu Beginn im Blick zu haben: Bin ich der Typ dazu, bin ich diszipliniert und organisiert genug? Worauf muss ich achten? Was sind gute Voraussetzungen für eine Unternehmerpersönlichkeit? Außerdem erfahren wir etwas über gelingende Mitarbeiterführung, mögliche Stolpersteine und Grundlagen der Administration.

Nicole Reckmann hat sich nach 10 Jahren Bühnen- und Regieerfahrung im Jahr 2000 mit PROFILE selbständig gemacht. Sie ist Yoga-Lehrerin, Heilpraktikerin (Psychotherapie) und ausgebildete Kommunikations-Beraterin und Coach (Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun) sowie akkreditierte Beraterin in verschiedenen Beraterprogrammen.
www.nicole-reckmann.de

84. Papiere und Veredelungen + Design-Wichteln

84. Papiere und Veredelungen + Design-Wichteln

Albert Bartel hat einige Drucksachen mit tollen Papieren und schönen Veredelungen von der Creative Paper Conference mitgebracht. Außergewöhnliche Papiermuster und Veredelungen laden zum Begutachten und Anfassen ein.

Mit Verlosung: Eine schöne Musterbox von Wolf-Manufaktur mit vielen Veredelungen von A bis Z wird unter allen Teilnehmern verlost!

Design-Wichteln: Außerdem bringt jeder Teilnehmer ein Wichtelgeschenk mit – es muss nicht neu sein, es sollte nur verpackt sein und einen Bezug zu unserem Beruf haben.

Münster – Ein illustrierter Spaziergang

von Till Lennecke

Deutscher Architektur Verlag, 2017

Münster gibt seine wahre Persönlichkeit erst dem zu erkennen, der sich Zeit für seine Ecken und Kanten nimmt. Beim Zeichnen passiert genau das. Ehrwürdige Stadtgeschichte tritt an die Seite von versteckten Kuriositäten und Bildungsbürger treffen auf die alternative Szene.

Mit den Augen des Illustrators läuft man durch die Straßen und erlebt ein Münster, in dem es nicht nur regnet oder die Glocken läuten.

www.muenster-illustriert.de/

Programm XV (01.2017–06.2017)

Programm XV (01.2017–06.2017)

Bist du eine Unternehmerpersönlichkeit? Bist du Wunderfitz?

Das Design Forum Münster hat wieder interessante Vorträge zusammengestellt. Alle Gestalter, Designer, Medien- und Kommunikationsfachleute, die im Studium oder Beruf stehen, sind herzlich eingeladen, Neues kennenzulernen, Themen zu vertiefen oder sich inspirieren zu lassen. Im Anschluß des Vortrags besteht die Möglichkeit sich auszutauschen, zu netzwerken oder einfach nur ein Bierchen zu trinken.

Jeden 1. Montag im Monat findet das Design Forum um 19.30 Uhr im „Der Bunte Vogel“, Alter Steinweg 41, in Münster statt.


02.01.2017

#84 Papiere und Veredelungen + Design-Wichteln

Materialschlacht und schöne Geschenke

Albert Bartel hat einige Drucksachen mit tollen Papieren und schönen Veredelungen von der Creative Paper Conference mitgebracht. Außergewöhnliche Papiermuster und Veredelungen laden zum
Begutachten und Anfassen ein.

Mit Verlosung: Eine schöne Musterbox von Wolf-Manufaktur mit vielen Veredelungen von A bis Z wird unter allen Teilnehmern verlost!

Design-Wichteln: Außerdem bringt jeder Teilnehmer ein Wichtelgeschenk mit – es muss nicht neu sein, es sollte nur verpackt sein und einen Bezug zu unserem Beruf haben.


06.02.2017

#85 Die Unternehmerpersönlichkeit // Nicole Reckmann

Wer ist sie? Was sollte sie können? Worauf sollte sie achten? Der Schritt in die Selbständigkeit geschieht aus unterschiedlichsten Motivationen: Lust auf Neues, Freude am selbstbestimmten Arbeiten oder die Chance mehr zu verdienen als im Angestelltenverhältnis. Damit alles so kommt, wie gewünscht, ist es gut, ein paar Dinge direkt zu Beginn im Blick zu haben: Bin ich der Typ dazu, bin ich diszipliniert und organisiert genug. Worauf muss ich achten? Was sind gute Voraussetzungen für eine Unternehmerpersönlichkeit? Außerdem erfahren wir etwas über gelingende Mitarbeiterführung, mögliche Stolpersteine und Grundlagen der Administration.

Nicole Reckmann hat sich nach 10 Jahren Bühnen- und Regieerfahrung im Jahr 2000 mit PROFILE selbständig gemacht. Sie ist Yoga-Lehrerin, Heilpraktikerin (Psychotherapie) und ausgebildete Kommunikations-Beraterin und Coach (Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun) sowie akkreditierte Beraterin in verschiedenen Beraterprogrammen.

www.nicole-reckmann.de


06.03.2017

#86 Wir sind Wunderfitz // Valentin Krayl & Co

Comics & Co

Wunderfitz ist ein Kollektiv von Comicschaffenden, das Geschichten mit Bildern erzählt. Das Wort Wunderfitz ist übrigens aus dem süddeutschen Raum geliehen und bedeutet soviel wie Neugier. Gleich mit dem ersten Comic-Magazin gewann Wunderfitz den Max-und-Moritz-Preis beim „Comic Salon“ in Erlangen.

Die beiden Wunderfitze Valentin Krayl (Hrsg.) und Markus Köninger lernten sich während ihrer gemeinsamen Studienzeit in Mannheim kennen. Heute leben und arbeiten beide als freie Designer und Illustratoren in Münster bzw. Köln und absolvieren ihre Masterarbeiten, mit Schwerpunkt Illustration, an der Münster School of Design.

wirsindwunderfitz.de


03.04.2017

#87 Abschlussarbeiten der FH Design

Neues Format

Wir starten mal was Neues: Auf der Abschlussausstellung der FH Design im Februar 2017 laden wir einige Absolventen ein, uns ihre Abschlussarbeiten vorzustellen. So erhalten wir einen tieferen Einblick als es beim Rundgang möglich ist. Wir sind gespannt!


08.05.2016

#88 Im Dschungel der Schriftlizenzen // Ludwig Übele

Was muss bei der Lizenzierung von Schriften beachtet werden?

Wer Schriften kaufen und benutzen will, muss die jeweiligen Lizenzvereinbarungen akzeptieren. Das Kleingedruckte ist aber selten einfach zu verstehen. Ludwig Übele versucht etwas Licht in das Thema Schriftlizensierung (EULA) zu bringen. Was ist erlaubt und was nicht? Er wird uns darüber hinaus auch einen kleinen Einblick in seine Schriftentwürfe und Markenentwicklungen geben.

Ludwig Übele studierte Grafik-Design in Deutschland und Finnland. Einige Jahre arbeitete er in verschiedenen Designbüros in Europa. 2007 absolvierte er den Postgraduierten-TypeMedia-Kurs an der Königlichen Akademie der Künste (KABK) in Den Haag. Seine eigene Schirftfoundry LudwigType startete er im selben Jahr. Heute lebt er in Berlin und arbeitet in den Bereichen Schriftgestaltung und Markenentwicklung. Neben seinen eigenen Schriftentwürfen arbeitet er mit dem großen Schriftgestalter
Georg Salden zusammen und vertreibt seine Schriften exklusiv auf TypeManufactur.

www.ludwigtype.de

 

83. Albert Bartel:
Pro bono – Ehrenamt(lich) gestalten

83. Albert Bartel: <br />Pro bono – Ehrenamt(lich) gestalten

Viele Designer arbeiten ab und zu pro bono für einen gemeinnützigen Verein. Manchmal läuft alles super und beide Seiten profitieren. Manchmal aber treten Probleme auf, der Auftraggeber fühlt sich nicht richtig wahrgenommen, der Designer nicht wertgeschätzt. Und wie ist das mit der Spendenquittung?

Albert Bartel wirft einen Blick auf das Thema Pro bono und daraus resultierende Fragen. Neben seiner Arbeit für den Verein „Zartbitter Münster“ stellt er weitere Projekte vor: „A runde Sach“ aus München und die Engagement-Plattform Youvo. Bleibt noch Zeit, diskutieren wir, wie man das Ehrenamt gestalten und weiterentwickeln kann. Eine Aussicht auf weitere, größere Projekte bildet den Abschluss.

Albert Bartel, 1970 in Masuren geboren, ist seit 25 Jahren in der Kreativbranche und hat an der FH Münster Visuelle Kommunikation studiert. Im Jahr 2000 folgte gleich nach dem Diplom die Selbständigkeit mit dem Büro echtwert.de/sign, das neben Kommunikationsdesign für Unternehmen viele Geschenkbücher und Lernmedien für Verlage entwickelt. Er hat eine erwachsene Tochter in HH und eine Katze. Albert Bartel ist Gründungsmitglied mit Mitveranstalter des DesignForum Münster, aktives Mitglied im BDG und Mitglied bei Bild-Kunst. Und dies ist sein erster Vortrag ever.

82. Gisela Grosse:
Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung in Geschäftsberichten

82. Gisela Grosse:<br /> Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung in Geschäftsberichten

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Prof. Gisela Grosse stellt ihr vor kurzem gemeinsam mit Alena Voelzkow und Katharina Ripperda veröffentlichtes Buch „Visuell berichten – Eine Studie zum Potenzial der Gestaltung von Geschäftsberichten“ vor.

Die Frage, ob ein gut gestalteter Geschäftsbericht tatsächlich zu einer besseren Bewertung des Unternehmens durch Analysten führt, kann von den Autorinnen eindeutig mit ‚Ja‘ beantwortet werden. Sie legten Finanzanalysten nach Methoden der sozialempirischen Forschung in einem experimentellen Versuchsaufbau inhaltlich identische Geschäftsberichte vor, die gut und schlecht gestaltet waren. Die Analysten arbeiteten mit den Berichten und beantworteten Fragen, woraus die Autorinnen die Wirkung der Gestaltung ableiten können. Die empirische Forschung zeigt, dass die Analysten durch visuelle Anreize beeinflussbar sind. Eine gute Gestaltung verbessert die Beurteilung der Inhalte, vermittelt einen positiveren Eindruck vom Unternehmen und trägt zur Vertrauensbildung bei.

Prof. Gisela Grosse ist Professorin für Corporate Identity, Unternehmens- und Finanzkommunikation in Münster. Sie leitet das Corporate Communication Institute (CCI).

cci.fh-muenster.de

81. Mik Schulz:
MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

81. Mik Schulz: <br />MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

Die Anforderung Corporate-Design auch in Office-Anwendungen zu integrieren ist, spätestens seit PDF-Rechnungen per E-Mail rechtsverbindlich sind, zum Standard geworden. Als nützlich erweist sich dabei die Lieferung gestaltungskonformer Vorlagen für Word, Excel und/oder PowerPoint.

In der Regel bedeutet dies für den Gestalter drei Problemzonen zu meistern:

  1. Er liefert ein Halbfertigprodukt, bei dem er einen Teil der Kontrolle an nicht gestaltungsgeschulte User übergeben muss. Hier wird meist zusätzliche Beratung nötig.
  2. Er muss in Programmen arbeiten die oft anders reagieren, als er es von seinen digitalen Werkzeugen gewohnt ist.
  3. Er muss in den meisten Fällen einen Plattformwechsel (Designer = MacOS, Office-User = Windows) einplanen.

Zumindest der letzte Punkt ist seit dem Release der aktuellen Office-Version 2016 (zum ersten Mal tragen MacOS- und Windows-Version die gleiche Jahreszahl) besser beherrschbar geworden, völlig identisch sind Benutzeroberfläche und Funktionsumfang aber immer noch nicht. Auch wenn die Unterschiede sich selten in bestehenden Dokumenten manifestieren, so sind sie doch hinderlich beim Planen von Designs, Erstellen von Vorlagen und bei der Beratung des Kunden.

In seinem Vortrag spricht Mik Schulz die wichtigsten (Design-)Fallstricke an und zeigt Workarounds auf, auch unter Berücksichtigung älterer Office-Version ab 2007.

Mik Schulz ist Diplom-Designer und Illustrator und seit 2002 selbstständig. Er hat sich im Bereich „Corporate Design und Office-Software“ spezialisiert. Seit 2008 ist er Co-Regionalsprecher der AGD Dortmund/Ruhrgebiet und Mitorganisator des Langen Donnerstags in Dortmund.

www.mikschulz.de

Programm XIV (06.2016–12.2016)

Programm XIV (06.2016–12.2016)

df_2016_ii-karte-vorneLaber’ nicht, mach!!


04.07.2016

#79 Designstücke / Sommerfest

Wir besuchen die neue Brauerei Finne Bio Craft Beer, Kerßenbrockstr. 8, Münster – chillige Atmosphäre zum Austauschen und Kennenlernen, dazu ein paar leckere Biere! Jede/r kann ein Designstück mitbringen und es kurz vorstellen: Bücher, Prospekte, Karten, Kalender, Magazine …


01.08.2016

#80 Echtes Content Marketing, das Leser interessiert

Content Marketing – das Buzzword der Stunde. Wie man eine Online-Marke erfolgreich aus dem Nichts aufbaut, erzählt uns Marc Bourichter anhand seines Online-Magazins DADDYlicious.


05.09.2016

#81 MacOS- vs. Windows-Office: Designrelevante Unterschiede

Mik Schulz spricht die wichtigsten (Design-)Fallstricke an und zeigt Workarounds auf – auch unter Berücksichtigung älterer Office-Versionen ab 2007.


03.10.2016

Tag der Deutschen Einheit – keine Veranstaltung


07.11.2016

#82 Visuell berichten

Ob ein gut gestalteter Geschäftsbericht tatsächlich zu einer besseren Bewertung des Unternehmens durch Analysten führt – diese und viele weitere Fragen erklärt uns Prof. Gisela Grosse vom CCI/FH Design, Münster.


05.12.2016

#83 Pro Bono – Ehrenamt(lich) gestalten

Albert Bartel wirft einen Blick auf das Thema Pro Bono und daraus resultierende Fragen. Neben seiner Arbeit für Zartbitter Münster stellt er zwei Projekte vor: „A runde Sach“ aus München und die Engagement-Plattform Youvo. Bleibt noch Zeit, diskutieren wir, wie man das Ehrenamt gestalten und weiterentwickeln kann.

 

80. Mark Bourichter:
Echtes Content Marketing, das Leser interessiert

80. Mark Bourichter: <br/> Echtes Content Marketing, das Leser interessiert

Content Marketing ist das Buzz-Word der Stunde. Wie man eine Online-Marke erfolgreich aus dem Nichts aufbaut, erzählt uns Mark Bourichter anhand seines Online-Magazins DADDYlicious. DADDYlicious ist Deutschlands größtes Online-Magazin für Väter. Hier finden werdende Väter und alte Hasen alle relevanten Informationen. Von (vor) der Geburt über die Pubertät bis zur Volljährigkeit des Kindes. DADDYlicious ist Ratgeber, recherchiert nützliche Praxis-Tipps, präsentiert Interviews mit interessanten Vätern, lässt Gastautoren zu Wort kommen und bietet damit eine Heimat für alle Papas (und Mamas) im deutschsprachigen Raum. Getestet wird vom Wickeltisch, Kinderwagen, Spielzeug, technischen Gadget, Freizeitpark, Urlaubsdestination bis zum Familienauto alles, was Väter interessiert. Die Macher verbinden Blog mit Redaktion und sind dadurch Kompass für alle Themen von der Kindererziehung über Elterngeld bis zu den Dingen, die wirklich Spaß machen. Ein Online-Magazin für Väter. Von Vätern. Kinder an die Macht! 2014 wurde DADDYlicious mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation ausgezeichnet.

Mark Bourichter ist Mitglied der Geschäftsführung der Kommunikationsagentur husare und Gründer von DADDYlicious, Deutschlands größtem Online-Magazin für Väter. Er arbeitet im Bereich digitaler Markenführung sowohl im B2B als auch im B2C-Bereich für Kunden wie Schmitz Cargobull, DAF Trucks Deutschland, Schönox oder Severin. Sein Fokus liegt auf echtem Content-Marketing mit Inhalten, die die Leser interessieren. Ob Film, Text oder eben grafische Gestaltung. Kooperationen mit Bloggern und Influencern sind ebenso sein Tagesgeschäft wie die klassische PR oder Workshops für Entscheider aus dem Marketing oder der Kommunikation.

www.daddylicious.de

www.husare.de

79. DesignForum on Tour:
Finne Bio Craft Beer

79. DesignForum on Tour: <br />Finne Bio Craft Beer

In der kleine Brauerei im Kreuzviertel in Münster brauen Flo, Frank und Jörn für den Ausschank vor Ort kreative Newcomer sowie saisonale Spezialitäten und entwickeln neue Rezepturen für die Finne Flaschenbiere. Dabei ist alles transparent und die Produktion gut sichtbar hinter der Theke platziert. Im Gastbereich lädt die Brauerei zum Chillen und Bier genießen ein.

www.finne-brauerei.de

78. Björn Hartl:
LetterWish – Arbeiten im Museum

78. Björn Hartl: <br />LetterWish – Arbeiten im Museum

Arbeiten im Museum. Die spontane Beschreibung eine Kunden beim Besuch in der Letterwish Druckwerkstatt bringt es durchaus auf den Punkt, denn die feinen Produkte werden auf historischen Druckpressen aus den 50er und 60er Jahren produziert. Doch das bedeutet nicht, dass wir vom alten Eisen sind: wir verbinden die Technik der vergangenen Tage mit modernem Design, entwickeln ausgeklügelte Produkte auf aussagekräftigen Materialien. Wir besuchen Björn Hartl und seine Druckerei „Letterwish“ vor Ort an seinem neuen Standort in Münster-Häger. Er wird uns seine historischen Druckpressen vorführen und einige tolle Drucksachen zeigen. Außerdem schmeißt er den Grill an, es gibt ein paar Würste und Getränke.

Björn Hartl verbindet die Technik der vergangenen Tage mit modernem Design und entwickelt ausgeklügelte Produkte auf aussagekräftigen Materialien.

www.letterwish.de

77. Julia Meer:
Eine Frage der Disziplin. Ist Design professionalisierbar?

77. Julia Meer:<br /> Eine Frage der Disziplin. Ist Design professionalisierbar?

Wie viel Künstler steckt im Designer? Und ist das gut so? Oder verhindert das Beharren auf Kreativität und Freigeist die Professionalisierung der Disziplin und somit dass wir feste und angemessene Preise für unsere Leistungen ansetzen können? In einem Streifzug durch die Geschichte des Grafik-Designs werden Versuche, Design zu professionalisieren aufgezeigt – es ist verblüffend, dass es die damaligen Probleme bis heute bestehen. Woran scheitert also die Professionalisierung? Und ist sie überhaupt erstrebenswert? Diskutiert werden sollen insbesondere die Frage nach einer sinnvollen Ausbildung und die Notwendigkeit einer Spezialisierung in Teildisziplinen.

Julia Meer (*1982) erforscht seit März 2014 im Rahmen des Exzellenz-Clusters »Bild Wissen Gestaltung« an der Humboldt-Universität Berlin das Phänomen der »Marke Bauhaus«. In ihrer Dissertation untersuchte sie die Rezeption der Neuen Typographie und die Professionalisierung der Disziplin Design. Sie war von 2008 Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Designwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal und gestaltete dort Ausstellungen und Kataloge, u.a. zu Max Burchartz im Meisterhaus Kandinsky/Klee der Stiftung Bauhaus in Dessau und zu Mies van der Rohes »Barcelona Chair«. 2012 gab sie den Band »Women in Graphic Design 1890–2012« mit heraus, der inzwischen in der zweiten Auflage erschienen ist. Neben der wissenschaftlichen Arbeit ist sie selbstständige Gestalterin, organisiert Vortragsreihen, zuletzt zur Architektur der 1950er Jahre, und gibt das Magazin ff. heraus.

76. Florian Pfeffer:
To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

76. Florian Pfeffer: <br />To-do – Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt: Strategien | Werkzeuge | Geschäftsmodelle

In seinem Buch beschreibt Florian Pfeffer anhand von Alltagsphänomenen und konkreten Beispielen die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt. Gestalter fordern heute bestehende Strukturen heraus, sie suchen neue Antworten und überschreiten die Grenzen der Disziplin. Mit oder ohne Auftrag »adoptieren« sie Themen, die relevant sind und geben dem Design damit gesellschaftlich eine neue Bedeutung. Florian Pfeffer präsentiert und analysiert 99 richtungweisende Beispiele dieses neuen Designverständnisses. Er destilliert daraus Meta-Themen. Und gibt Ihnen einen Kompass an die Hand, mit dessen Hilfe Sie neues Terrain erschließen und Ihre Rolle als Designer vielleicht neu definieren werden! »If the future is a perspective we should start designing it now.« Adrian Frutiger

Florian Pfeffer ist Gestalter, Autor, Kurator und Hochschullehrer. Er ist Gründer des Designbüros one/one in Berlin, Bremen und Amsterdam.

www.oneone-studio.com/

 

75. Andreas Auler:
Der Designvertrag

75. Andreas Auler: <br />Der Designvertrag

Designer und Selbständigkeit

Typische Vertragsfallen und wichtige Tipps, wie man diese vermeiden kann.

Praxisvortrag mit RA Andreas Auler, Syndikus-Anwalt des BDG, mit anschließender Fragerunde.

  • Wie kommt der Design-Vertrag eigentlich zustande?
  • Welche Rechte und Pflichten habe ich?
  • Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?
  • Lohnt sich ein Inkasso- oder gerichtliches Mahnverfahren?
  • Und überhaupt: Wie kann ich mich vertraglich absichern, dass es erst gar nicht hierzu kommt?

Immer wieder stellen sich in der Praxis diese Rechtsfragen. Kleine Fehler oder Unzulänglichkeiten in der Vertragsgestaltung haben dann oftmals große Folgen. Denn ein Rechtsstreit ist teuer und kostet zudem oftmals Zeit und Nerven.

Rechtsanwalt Andreas Auler wird im Rahmen seines Vortrags auf diese und weitere Punkte zur Vertragsgrundlage für Designer eingehen. Selbstverständlich wird ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussion sein. Der Vortrag richtet sich an alle, die als selbstständige Grafik-Designer arbeiten möchten oder bereits als solche tätig sind.

Andreas Auler, Rechtsanwalt und Syndikus des „BDG Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner“, zählt zu den versiertesten Fachleuten auf dem Gebiet der Rechtsgrundlagen für Designschaffende.

74. Gruppe Kurt:
Wir machen Oberbürgermeister – sind wir jetzt politisch?

74. Gruppe Kurt: <br />Wir machen Oberbürgermeister – sind wir jetzt politisch?

Ein Zusammenschluss dreier Kreativer aus Wuppertal (Dorothea Schwabe, Kommunikationsdesignerin BDG, adby kommunikation, Wolf-Nicolas Henkels, media Nova GmbH, Jens Grossmann, Kommunikationsdesigner + Fotograf) macht erfolgreich Wahlkampf.

https://www.facebook.com/GRUPPE-KURT-750875938343807/

73. Schöne Bescherung!

73. Schöne Bescherung!

Jeder bringt ein schön eingepacktes Designstück mit! Egal ob schrecklich, schön oder irgendwie beides – wir packen gemeinsam aus und erzählen kurze Geschichten dazu. So fängt 2016 gleich gut an!