14. Stephan Nuber:
Design vs. Werbung

»Designer, das sind doch planlose Künstler!« »Werber sind oberflächlich und total arrogant.« So oder so ähnlich hört man die beiden öfters über den jeweils anderen sprechen. Doch meist sind die Vorstellungen nur bestimmt von Klischees und Halbwahrheiten. Wer von beiden verdient wirklich mehr? Wer ist geiler auf Awards? Und wer ist glücklicher in seinem Beruf? In »Design vs. Werbung« treten beide erstmalig gegeneinander an. Also dann: Let’s get ready to rumble!!!

Stephan Nuber (Jahrgang 1983) arbeitet seit Oktober 2009 als Junior Art Director bei namics Deutschland in Frankfurt/Main. Die Online­ Agentur ist für Kunden wie E.ON, Deutsche Bahn, Dekabank, Commerz­bank, Bausparkasse Schwäbisch Hall oder Helvetia Versicherungen tätig. Erste Berufserfahrungen sammelte er unter anderem bei Kraftwerk Design, San Luis Obispo/USA, Ogilvy & Mather, Frankfurt/Main und der Inhouse Agentur der Hornbach Bau-­ und Gartenmärkte. Stephan wurde beim Junior ADC und beim Red Dot ausgezeichnet, erhielt den Mobius Award in Gold und einen Ad Star in Bronze.

Das Studium an der FH Mainz beendete Stephan 2008 mit einer Arbeit zum Thema »Design vs. Werbung«, die u. a. in der PAGE und in der novum veröffentlicht wurde, und die er uns in seinem Vortrag vorstellen wird.

  • 30. Juli 2014 um 17:12
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    In einem als Boxkampf zwischen Bruce Lee (für Designer) und Mohammed Ali (für die Werber) promotetem Showdown beleuchtete Stefan Nuber das Verhältnis und die Selbstbetrachtung der beiden widersprüchlichen aber auch ähnlichen Berufsgruppen.

    Knapp 20 Fans des fairen Kampfes verfolgten gespannt und amüsiert den Schlagabtausch der Kontrahenten und erfuhren interessante Fakten und Details: wer ist beliebter, wer verdient besser, wer kann mehr.

    Verpackt wurde die selbst recherchierte Studie (aus Anlass einer Diplomarbeit) in einen virtuellen Kampf über 12 Runden (mit verschiedenen Fragestellungen) und einer entsprechenden Optik im Stil von alten Boxplakaten. Pro Runde wurden anhand der Boxregeln Punkte vergeben, welche Berufsgruppe bei der vorliegenden Thematik vorne liegt. Da dies natürlich auch subjektiv ist, konnten die Zuhörer dies anhand eines verteilten Auswertungsbogens individuell für sich ausrechnen.