12. Andreas Heupel:
Die Medienfassade der PSD Bank

Der Neubau der PSD Bank besetzt einen Ort voller Leben: Hier verbindet sich Stadt mit Gewerbe, Arbeiten trifft auf Freizeit, hier wird der Hafen Teil der Stadt. Der langgestreckte, sechsgeschossige Baukörper integriert sich selbstbewusst in die umgebende Bebauung und adaptiert mit seinem Farbspiel die Tonigkeit der Nach­barschaft. Das innere Leben des Gebäudes ist geprägt von größtmöglicher Transparenz. Verglaste Innenwände und eine reduzierte Materialsprache sorgen für eine ruhige, großzügige Arbeitsatmosphäre.

Am Kopf des Gebäudes ist die 200 m2 große Medien­ fassade das sichtbare Zeichen des Wandels. Die auf ihr gezeigten Inhalte ändern sich mehrmals im Jahr und sind übrigens werbefrei – so setzt die Medienfassade im Stadt­raum immer wieder neue künstlerische Akzente.

Andreas Heupel studierte Architektur in Münster und Blacksburg, Virginia. In den folgenden 13 Jahren trug er im Büro von Prof. Josef P. Kleihues in leitender Position wesentlich zur Realisierung von Schulen und Museen in Nordrhein­-Westfalen sowie von Hochhäusern in Berlin bei. 2001 gründete er das Büro Andreas Heupel. Von der Universität Dortmund erhielt er Lehraufträge am Lehrstuhl für Entwerfen und Baukonstruktion. Neben der PSD Bank ist er unter anderem mit für die Kaigestal­tung des münsteraner Hafens verantwortlich.

www.heupel-architekten.de

  • 30. Juli 2014 um 17:00
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    Anschaulich erläuterte Andreas Heupel die Entstehung des Gebäudes sowie der Medienfassade. Diese besteht aus 200&multiply;200 LED-Leuchten auf einem filigranen Rahmen, so dass sie durchscheinend bleibt. Schwarze Flächen in einem angezeigten Bild lassen einen Blick ins Innere des Gebäudes, ebenso können Mitarbeiter oder Besucher der Bank nach außen schauen.

    Die Bespielung der Medienfassade und somit auch die Auswahl der gezeigten Bilder wird von einer Redaktion grob vorgegeben und im wesentlichen von der FH Design unter der Obhut von Prof. Norbert Nowotsch realisiert. Auch Studenten aus kooperierenden Unis z.B. aus Moskau beteiligen sich.

    Ein interdisziplinärer Einblick, dem über 20 Teilnehmer gespannt gefolgt sind.